Routenporträt
Wenn der Geirangerfjord sich öffnet, verstummen die Gespräche an Deck
Es passiert immer am selben Punkt: das Schiff biegt um die letzte Kurve, die Felswände schieben sich auf 1.500 Meter zusammen, und aus dem Stein schießen die „Sieben Schwestern" — sieben dünne Wasserfäden, die parallel in den Fjord stürzen. Auch nach dem fünften Mal verstummen die Gespräche.
Die norwegischen Fjorde sind die mit Abstand zugänglichste Premium-Naturkulisse Europas. Anreise per ICE statt Flug, deutschsprachige Bordsprache durchgängig — bei AIDA, Mein Schiff und Hapag-Lloyd gleichermaßen — und ein Spektrum, das vom legeren Volumen-Einstieg (AIDA, Du-Ansprache) über das Premium-All-Inclusive (Mein Schiff, Du) bis zum klassischen Premium-Erlebnis (Hapag-Lloyd EUROPA 2, gemischter Stil) reicht. Eine einzige Region, drei sehr unterschiedliche Versionen davon, je nachdem, was Sie suchen.
Was alle Routen gemeinsam haben: das Wetter ist Teil der Reise, nicht ihr Hintergrund. Wer nur Sonne erwartet, verpasst die eigentliche Stimmung — die der Fjord erst entfaltet, wenn der Regen die Felswände dunkel färbt und der Nebel über der Wasserfläche steht. Wer noch tiefer in das Thema einsteigen möchte, findet im Magazin-Artikel Norwegische Fjorde weiterführende Hinweise zu Routenvergleichen, Landausflügen und Kabinenwahl.