Zodiac-Ausfahrt bei einer Hapag-Lloyd Expedition in polaren Gewässern
EXPEDITIONEN MIT HAPAG-LLOYD

Wo die Welt aufhört. Und das Abenteuer beginnt.

HANSEATIC nature, inspiration und spirit – drei Expeditionsschiffe für maximal 230 Gäste in den entlegensten Gewässern der Erde. Von der Antarktischen Halbinsel über Spitzbergen bis in die Great Lakes: Zodiac-Anlandungen, wissenschaftliche Lektorate und eine Schiffsgröße, die Häfen anlaufen kann, die großen Kreuzfahrtschiffen verschlossen bleiben.

Max. 230 Gäste pro Schiff 17 Zodiacs für Anlandungen Eisklasse PC6 für Polargebiete 8–12 Lektoren pro Reise

Hapag-Lloyd Expeditionen: Fakten statt Floskeln


Hapag-Lloyd Cruises betreibt mit der HANSEATIC nature, HANSEATIC inspiration und HANSEATIC spirit drei baugleiche Expeditionsschiffe, die 2019 und 2021 in Dienst gestellt wurden. Alle drei Schiffe messen 138 Meter Länge, nehmen maximal 230 Gäste auf und verfügen über die Eisklasse PC6, die das Befahren von polarem Eis bis zu einer Dicke von 80 Zentimetern erlaubt. Die Flotte wird durch 17 Zodiacs pro Schiff ergänzt – Schlauchboote, die Anlandungen an Küsten ermöglichen, die über keinen Hafen verfügen.

Eine Expeditionskreuzfahrt mit Hapag-Lloyd unterscheidet sich grundlegend von einer klassischen Luxuskreuzfahrt. Es gibt kein festes Tagesprogramm im klassischen Sinn. Der Kapitän und das Expeditionsteam passen die Route täglich an Wetter-, Eis- und Sichtbedingungen an. Wenn der Wind eine geplante Anlandung verhindert, wird eine geschützte Alternative angesteuert – manchmal eine Bucht, die in keinem Katalog steht. Diese Flexibilität ist nur mit kleinen Schiffen möglich: Ein 5.000-Passagier-Schiff kann nicht spontan eine Fjordeinfahrt ändern. Die HANSEATIC-Schiffe können das, und genau das ist ihr operativer Vorteil.

Jede Expedition wird von einem interdisziplinären Lektorat-Team begleitet. Acht bis zwölf Wissenschaftler und Fachleute aus Biologie, Meereskunde, Geologie, Glaziologie, Ornithologie und Polargeschichte halten Vorträge und begleiten Zodiac-Ausfahrten. Das Niveau der Vorträge ist deutlich höher als bei den meisten Wettbewerbern – Hapag-Lloyd investiert hier bewusst mehr als andere Reedereien. Die Lektoren erklären nicht nur, was Sie sehen, sondern ordnen es ein: Warum kalbt dieser Gletscher schneller als vor zehn Jahren? Wie navigieren Buckelwale über Tausende Kilometer zurück in dieselbe Bucht? Welche Rolle spielt Krill im antarktischen Ökosystem?

Hapag-Lloyd folgt den Vorgaben der IAATO (International Association of Antarctica Tour Operators) und der AECO (Association of Arctic Expedition Cruise Operators). In der Praxis bedeutet das: maximal 100 Personen gleichzeitig an einem Landeplatz, Mindestabstand von fünf Metern zu Wildtieren, Desinfektion aller Kleidung vor und nach jeder Anlandung, keine Mitnahme von organischem Material an Land. Die kleinen Schiffe haben hier einen strukturellen Vorteil: Mit 230 Gästen können zwei Gruppen rotierend an Land gehen, während Schiffe mit 500 oder mehr Passagieren logistische Probleme bei der Einhaltung dieser Limits bekommen.

Für wen sind Hapag-Lloyd Expeditionen geeignet?

Hapag-Lloyd Expeditionen richten sich an Gäste, die Natur, Tierwelt und Geografie intensiv erleben möchten und ein ruhiges Bordleben einem Unterhaltungsprogramm vorziehen. Viele unserer Gäste haben bereits hochwertige Kreuzfahrten oder anspruchsvolle Individualreisen unternommen und suchen eine tiefere, konzentriertere Erfahrung. Die typische Altersgruppe liegt zwischen 50 und 75 Jahren, aber das Programm richtet sich nicht nach Alter, sondern nach Interesse. Wer sich für Biologie, Fotografie, Geologie oder Polargeschichte begeistert, wird auf einer Hapag-Lloyd Expedition mehr lernen als in jedem Museum. Wer abends Show, Casino und Animation erwartet, sollte eine andere Reiseform wählen – an Bord der HANSEATIC-Schiffe gibt es nichts davon, und das ist Absicht, nicht Mangel.

Ehrliche Einordnung: Hapag-Lloyd im Vergleich

Hapag-Lloyd Expeditionen sind deutlich teurer als Hurtigruten oder Quark Expeditions. Dafür bekommen Sie kleinere Schiffe, weniger Gäste pro Anlandung, deutsche Bordsprache auf der nature und ein Serviceniveau, das näher an einem 5-Sterne-Hotel liegt als an einem Forschungsschiff. Wer maximale Wildnis bei minimalem Komfort sucht, ist bei einem reinen Expeditionsanbieter wie Quark möglicherweise besser aufgehoben. Wer Expedition und Komfort verbinden möchte, findet bei Hapag-Lloyd die stimmigste Lösung im deutschsprachigen Markt. Und wer französische Eleganz bevorzugt, sollte sich Ponant ansehen – ähnliche Schiffsgröße, anderer Stil. Wir beraten reedereiunabhängig und zeigen Ihnen offen, wo die Stärken und Grenzen jedes Anbieters liegen. Details zur gesamten Hapag-Lloyd Flotte – einschließlich der Luxusschiffe EUROPA und EUROPA 2 – finden Sie auf unserer Hapag-Lloyd Übersichtsseite.

Zuletzt aktualisiert: März 2026

VERFÜGBARKEITEN UND PREISE

Aktuelle Hapag-Lloyd Expeditionen – Verfügbarkeiten und Preise

Tagesaktuelle Hapag-Lloyd Expeditionsangebote – gleicher Preis wie bei der Reederei, persönliche Beratung durch unsere Travel Designer inklusive.

✓ Gleicher Preis wie bei der Reederei · ✓ Persönliche Beratung inklusive · ✓ Zahlung direkt an die Reederei

Alle Preise pro Person bei Doppelbelegung, inkl. Steuern und Hafengebühren. Endpreis abhängig von Kabinenwahl und Verfügbarkeit. Auszeit vermittelt als Reise-Atelier – Vertragspartner ist die jeweilige Reederei.

HANSEATIC nature, inspiration und spirit – drei Schiffe, ein Expeditionsstandard


Alle drei HANSEATIC-Schiffe teilen dieselbe technische Plattform: 138 Meter Länge, Eisklasse PC6, 17 Zodiacs, Dynamic Positioning und einen Tiefgang von 5,60 Metern. Die Unterschiede liegen nicht in der Technik, sondern im Charakter. Wer das richtige Schiff für sich wählt, hat mehr von der Reise.

HANSEATIC nature

Natur pur
Baujahr2019
Gaeste230
SpracheDeutsch
FamilienJa

Die nature ist das Schiff fuer Gaeste, die auf Deutsch kommunizieren moechten und sich voll auf die Natur konzentrieren wollen. Kein Kreativ-Atelier, kein erweiterter Spa – stattdessen maximale Deckzeit, kurze Wege zu den Zodiacs und ein Publikum, das ueberwiegend aus dem deutschsprachigen Raum kommt. Die nature faehrt haeufig die klassischen Polarrouten: Antarktis, Spitzbergen, Nordland.

HANSEATIC inspiration

Kreativ
Baujahr2019
Gaeste230
SpracheDE/EN
AtelierJa

Die inspiration richtet sich an Gaeste, die neben Expedition auch kreative und kulturelle Impulse suchen. An Bord gibt es ein Kreativ-Atelier mit Fotografie-Workshops, Aquarellkursen und Schreibwerkstaetten. Die Bordsprache ist Deutsch und Englisch. Die inspiration wird haeufig auf Spezialrouten eingesetzt: Great Lakes, Island und Groenland, Atlantik-Ueberquerungen.

HANSEATIC spirit

Adults only
Baujahr2021
Gaeste230
SpracheDE/EN
Ab 18Ja

Die spirit ist das neueste der drei Schiffe und das einzige mit Adults-only-Konzept: Nur Gaeste ab 18 Jahren. Das schafft eine ruhigere Atmosphaere. Der Spa-Bereich ist der groesste der Flotte, das Interieur das eleganteste. Viele Alleinreisende waehlen die spirit, weil die Atmosphaere offener und kontaktfreudiger ist. Die spirit bietet den sanftesten Einstieg in die Expeditionswelt.

Merkmal HANSEATIC nature HANSEATIC inspiration HANSEATIC spirit
Baujahr201920192021
Länge138 m138 m138 m
Max. Gäste230230230
EisklassePC6PC6PC6
Zodiacs171717
BordspracheDeutschDeutsch & EnglischDeutsch & Englisch
AlterskonzeptAlle AltersgruppenAlle AltersgruppenAdults only (ab 18)
BesonderheitNatur pur, deutschsprachigKreativ-Atelier, internationalGrößter Spa, elegantestes Design
Kabinen120 (alle mit Balkon)120 (alle mit Balkon)120 (alle mit Balkon)
Ideal fürDeutsche Gäste, Familien, NaturfokusKreative, internationaler AustauschPaare, Alleinreisende, Expeditions-Neulinge

Alle drei Schiffe bieten dasselbe Expeditionsprogramm: gleiche Zodiacs, gleiche Anlandungen, gleiche wissenschaftliche Begleitung. Der Unterschied liegt im Stil, nicht in der Substanz. Die nature ist das Schiff für Puristen, die auf Deutsch kommunizieren und sich voll auf die Umgebung einlassen wollen. Die inspiration passt zu Gästen, die zusätzlich kreative Impulse suchen und den internationalen Austausch mit Mitreisenden aus verschiedenen Ländern schätzen. Die spirit ist die richtige Wahl für Paare und Alleinreisende, die ein ruhigeres Umfeld ohne Familien bevorzugen und Wert auf den modernsten Komfort der Flotte legen.

Ein praktischer Hinweis: Nicht jedes Schiff fährt jede Route. Die nature wird überwiegend auf den klassischen Polarrouten (Antarktis, Spitzbergen, Nordland) eingesetzt, die inspiration häufiger auf Spezialrouten wie den Great Lakes oder Atlantik-Überquerungen, die spirit auf ausgewählten Polar- und Komfortrouten. Wenn Sie eine bestimmte Kombination aus Schiff und Zielgebiet wünschen, sollten Sie frühzeitig planen – die Zuordnung steht in der Regel 18 bis 24 Monate im Voraus fest. Unsere Travel Designer helfen Ihnen, die passende Kombination aus Schiff, Route und Reisezeit zu finden. Wenn Sie unsicher sind, besprechen wir das in einem Design-Call – in 20 Minuten ist die Frage geklärt. Einen allgemeinen Überblick über Luxusschiffe aller Reedereien finden Sie auf unserer Seite zu Luxuskreuzfahrten.

Expeditionsziele: Wo die HANSEATIC-Schiffe fahren


Jedes Expeditionsgebiet hat eigene klimatische, ökologische und logistische Bedingungen. Die Wahl der Region bestimmt, welche Tiere Sie beobachten können, welche Anlandungen realistisch sind und mit welchem Seegang Sie rechnen müssen. Hier die sechs wichtigsten Gebiete im Detail.

Antarktis – Antarktische Halbinsel, Weddellmeer und Südgeorgien


Die Antarktis ist das intensivste Expeditionsgebiet im Programm von Hapag-Lloyd. Die Saison ist kurz: November bis März. Jeder Monat hat einen eigenen Charakter. November bringt frisches Eis und die ersten Brutaktivitäten der Pinguine. Dezember und Januar bieten die stärkste Tieraktivität – Zügelpinguine, Adeliepinguine, Weddellrobben und die ersten Jungtiere. Februar und März sind die Monate mit der höchsten Walsichtungsrate: Buckelwale, Minkwale und gelegentlich Blauwale ziehen durch die Gewässer der Antarktischen Halbinsel.

Die Anreise führt über Buenos Aires oder Ushuaia – viele Reisen beinhalten einen Charterflug, der die Logistik vereinfacht. Die Drake Passage – zwei Tage offene See zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel – kann Wellenhöhen von vier bis acht Metern erreichen. Die Stabilisatoren der HANSEATIC-Schiffe reduzieren das Rollen deutlich, aber der Seegang bleibt spürbar, besonders in den ersten Stunden. Ab der Antarktischen Halbinsel sind die Gewässer in den geschützten Buchten und Kanälen meist ruhig und erlauben konzentrierte Zodiac-Anlandungen. Ob das Weddellmeer erreicht werden kann, hängt von den tagesaktuellen Eisbedingungen ab – stabile Fenster sind selten, aber wenn sie sich öffnen, gehört diese Region mit ihren tafeleisartigen Eisbergen und der absoluten Stille zu den beeindruckendsten Landschaften der Erde. Die Kombination Antarktische Halbinsel mit Südgeorgien und Falklandinseln gilt unter erfahrenen Expeditionsreisenden als die umfassendste Route im gesamten Hapag-Lloyd Programm – drei Wochen Wildnis, Eis und eine Tierdichte, die in keinem anderen Gebiet der Erde erreicht wird.

Beste Zeit: Nov–März · Tierwelt: Pinguine, Wale, Robben · Seegang: Drake Passage hoch, Halbinsel geschützt

Spitzbergen – Arktischer Archipel auf 78° Nord


Spitzbergen ist das zugänglichste arktische Expeditionsgebiet. Die Anreise erfolgt über Longyearbyen auf Svalbard – Direktflüge ab Oslo, keine lange Seepassage vorab. Die Saison liegt zwischen Juni und August. Im Juni dominiert noch Treibeis an den Nordküsten, was zu intensiven Zodiac-Fahrten entlang der Packeisgrenze führt. Juli bietet die beste Mischung aus geöffneten Fjorden und verbleibenden Eisfeldern. August bringt die ausgedehntesten Landgangmöglichkeiten bei den stabilsten Wetterbedingungen.

Die Eisbärenwahrscheinlichkeit liegt bei nahezu 100 Prozent auf Umrundungsrouten. Walrosse sind an mehreren Punkten des Archipels zuverlässig zu beobachten. In den Gewässern kommen Beluga-Wale, Bartrobben und verschiedene Seevogelarten vor. Spitzbergen eignet sich hervorragend als erste polare Expedition: kurze Anreise, moderater Seegang in den Fjorden und trotzdem echte Wildnis. Die Umrundung von Svalbard – sofern die Eisbedingungen es erlauben – gehört zu den beliebtesten Expeditionsrouten überhaupt und ist häufig Monate im Voraus ausgebucht.

Beste Zeit: Juni–Aug · Tierwelt: Eisbären, Walrosse, Belugas · Seegang: Fjorde ruhig, offene See moderat

Grönland – Eisfjorde, Inuit-Kultur und Inlandseis


Grönland verbindet arktische Natur mit lebendiger Kultur – eine Kombination, die es in der Antarktis nicht gibt. Die HANSEATIC-Schiffe fahren Grönlands West- und Ostküste an. Die Westküste ist leichter zugänglich: Eisfjorde bei Ilulissat, Siedlungen mit Inuit-Kultur, Walbeobachtungen in der Diskobucht. Die Ostküste ist anspruchsvoller: Packeis kann die Zufahrt bis weit in den Sommer blockieren, Anlandungen sind wetterabhängiger, dafür ist die Landschaft wilder und die Einsamkeit absolut.

Die optimale Reisezeit liegt zwischen Juli und September. In den Eisfjorden kalben Gletscher regelmäßig – ein akustisches und visuelles Erlebnis, das sich nicht beschreiben, sondern nur erleben lässt. Die Zodiac-Fahrten zwischen Eisbergen gehören zu den intensivsten Momenten auf einer Grönland-Expedition. Kulturell bietet Grönland etwas, das kein anderes Polargebiet hat: die Möglichkeit, Inuit-Gemeinschaften zu besuchen und ihre Lebensweise kennenzulernen – nicht als Touristenattraktion inszeniert, sondern als organischer Teil des Expeditionsprogramms. In kleinen Siedlungen wie Ittoqqortoormiit an der Ostküste oder Uummannaq im Nordwesten trifft die Expedition auf Gemeinschaften, deren Alltag sich grundlegend von dem unterscheidet, was Sie kennen. Diese kulturelle Dimension gibt Grönland-Expeditionen eine Tiefe, die rein naturorientierte Routen in der Antarktis oder auf Spitzbergen nicht bieten können.

Beste Zeit: Juli–Sept · Highlights: Eisfjorde, Inuit-Kultur, Wale · Seegang: variabel, Fjorde geschützt

Südgeorgien und Falklandinseln – Artenreichste Subpolarregion


Südgeorgien zählt zu den biologisch reichsten Regionen der Südhalbkugel. Die Königspinguin-Kolonien in der Salisbury Plain und bei St. Andrews Bay umfassen jeweils mehrere Hunderttausend Tiere. Pelzrobben bedecken die Strände, See-Elefanten liegen in den Tussock-Wiesen, Wanderalbatrosse nisten an den Hängen. Kein anderer Ort auf der Erde bietet eine vergleichbare Konzentration subpolarer Wildtiere auf so engem Raum.

Südgeorgien liegt exponiert im Südatlantik, die Anfahrt erfordert zwei bis drei Seetage und stabile Wetterfenster. Anlandungen hängen vom Seegang und der Dünung ab – nicht jede geplante Landestelle kann angelaufen werden. Expeditionen nach Südgeorgien werden meist als Kombination mit der Antarktischen Halbinsel und den Falklandinseln angeboten, was die Reisedauer auf 18 bis 24 Tage erhöht. Die Falklandinseln bieten Schwarzbrauenalbatrosse, Felsenpinguine und britische Kolonialarchitektur in Stanley – ein Kontrastprogramm zur Wildnis Südgeorgiens.

Beste Zeit: Okt–März · Tierwelt: Königspinguine, See-Elefanten, Albatrosse · Seegang: exponiert, Dünung häufig

Great Lakes – Expedition abseits der Polargebiete


Die Great Lakes sind ein Sonderfall im Hapag-Lloyd Programm: Binnenexpedition ohne polare Bedingungen. Die HANSEATIC inspiration befährt alle fünf Großen Seen – Ontario, Erie, Huron, Michigan und Superior – inklusive Schleusenpassagen durch den Welland-Kanal und den St.-Lawrence-Seeweg. Die Region bietet geologisch alte Gesteinsformationen, nordamerikanische Küstenkultur und Süßwasserökosysteme, die sich von marinen Expeditionsgebieten fundamental unterscheiden.

Der Seegang auf den Great Lakes ist minimal – für Gäste, die sich nicht sicher sind, ob sie offenen Ozean vertragen, ist diese Route ein idealer Einstieg in die Expeditionswelt. Zodiac-Anlandungen finden auch hier statt: an unbewohnten Inseln, in Naturschutzgebieten und entlang von Felsküsten. Die Route zwischen Toronto und Milwaukee (oder umgekehrt) dauert etwa 13 Nächte. Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und September, wenn die Wetterbedingungen stabil und die Lichtverhältnisse optimal sind.

Beste Zeit: Juni–Sept · Highlights: Schleusen, Geologie, Küstenkultur · Seegang: minimal

Südskandinavien und Nordatlantik – Einstieg in die Expedition


Südskandinavien ab Hamburg ist der sanfteste Einstieg in die Expeditionswelt. Keine Fluganreise, moderate Gewässer, echte Zodiac-Anlandungen an norwegischen und dänischen Küsten. Die Routen dauern 10 bis 14 Nächte und eignen sich für Gäste, die testen möchten, ob ihnen das Expeditionsformat liegt, bevor sie in eine Polar-Expedition investieren. Der Seegang auf diesen Routen ist in der Regel moderat – Fjorde und geschützte Küstengewässer dominieren.

Atlantik-Überquerungen und Repositionierungsfahrten sind eine weitere Einstiegsoption: viel Zeit auf See, Fokus auf Ozeanographie und Sternenhimmel-Vorträge, weniger Anlandungen, dafür intensive Seetage mit dem Expeditionsteam. Diese Routen sind preislich oft die günstigsten im gesamten Hapag-Lloyd Expeditionsprogramm – ab etwa 3.000 Euro pro Person. Für Gäste, die Seetage mögen und die Schiffe kennenlernen wollen, bevor sie sich für eine teure Polarexpedition entscheiden, eine wirtschaftlich sinnvolle Option.

Beste Zeit: Mai–Sept · Ideal für: Expeditions-Neulinge, Testfahrten · Seegang: moderat bis gering

Unsicher, welches Gebiet zu Ihnen passt? Unsere Travel Designer beraten Sie fachlich – kontaktieren Sie uns für eine persönliche Routenempfehlung. Einen Überblick über alle Expeditionskreuzfahrten finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Das Expeditionserlebnis: Was Sie an Bord und an Land erwartet


Ein typischer Expeditionstag auf den HANSEATIC-Schiffen beginnt zwischen sechs und sieben Uhr morgens – nicht mit einem Wecker, sondern mit einer Durchsage des Expeditionsleiters. Er fasst die Wetterlage zusammen, beschreibt die geplante Route für den Tag und kündigt mögliche Tierbeobachtungen an. Nach dem Frühstück folgt die erste Zodiac-Ausfahrt oder Anlandung. In kleinen Gruppen von maximal 12 Personen pro Zodiac fahren Sie an die Küste, begleitet von einem Lektor, der erklärt, was Sie sehen – ob Pinguinkolonie, Gletscherfront oder vulkanische Formation.

Die Zodiac-Ausfahrten sind das Herzstück jeder Expedition. Die Schlauchboote bringen Sie an Orte, die kein Hafen erschließt: an Eisbergkanten, in enge Fjordarme, entlang von Felswänden mit brütenden Seevögeln. Der Ein- und Ausstieg erfolgt über eine Gangway auf Deck 3 – das Expeditionsteam reicht Ihnen die Hand, stabilisiert das Boot und hilft beim Anlegen der Schwimmweste. Der Prozess ist eingespielt: Bei günstigen Bedingungen sind alle 230 Gäste innerhalb von 40 Minuten an Land oder auf dem Wasser.

Mittags zurück an Bord: Mittagessen, Fotoauswertung, Vorträge. Die Lektoren halten pro Tag ein bis drei Vorträge – von der Glaziologie der Antarktis über die Migrationsrouten der Buckelwale bis zur Geschichte der Polarforschung. Das Niveau ist wissenschaftlich fundiert, aber allgemeinverständlich aufbereitet. Nachmittags folgt häufig eine zweite Ausfahrt: andere Landestelle, andere Perspektive. Die Abendveranstaltung fasst den Tag zusammen und gibt einen Ausblick auf den nächsten – inklusive möglicher Routenänderungen, falls das Wetter umschlägt.

An Bord: Komfort zwischen den Expeditionen

Die HANSEATIC-Schiffe sind keine spartanischen Forschungsschiffe. Zwischen den Zodiac-Ausfahrten erwartet Sie ein Schiff auf dem Niveau eines gehobenen Boutique-Hotels: Restaurant mit offener Küche, Bistro für leichtere Mahlzeiten, Observation Lounge mit Panoramafenstern, Bibliothek und – je nach Schiff – Spa-Bereich und Kreativ-Atelier. Die Küche ist international ausgerichtet mit regionalen Einflüssen der Fahrtgebiete. Vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen sind nach Voranmeldung verfügbar. Der Dresscode an Bord ist durchgehend smart casual – Abendgarderobe ist nicht erforderlich und nicht üblich.

Was Sie realistisch erwarten können – und was nicht

Eine Expedition ist keine Garantie. Sie werden nicht an jedem geplanten Ort anlanden können. Sie werden Tage erleben, an denen der Wind zu stark für Zodiac-Ausfahrten ist. Sie werden möglicherweise seekrank – besonders auf der Drake Passage oder im offenen Nordatlantik. Das Expeditionsteam wird immer eine Alternative finden, aber die Alternative kann eine Zodiac-Cruise statt einer Anlandung sein, ein Vortragstag statt eines Landgangs. Gäste, die damit nicht umgehen können, sollten eine klassische Kreuzfahrt mit festem Routenplan in Betracht ziehen. Expedition bedeutet: Das Gebiet bestimmt den Tag, nicht der Katalog.

Fotografie auf Expedition

Expeditionsreisen bieten Fotomotive, die es nirgendwo sonst gibt: Eisberge in unwirklichen Blautönen, Pinguinkolonien auf schneebedeckten Hängen, Wale beim Abtauchen vor der Gletscherkulisse. Hapag-Lloyd setzt auf der HANSEATIC inspiration gezielt Fotografie-Workshops ein – ein erfahrener Fotograf begleitet die Reise, gibt Tipps zu Kameraeinstellungen bei wechselndem Polarlicht und hilft bei der Nachbearbeitung im Kreativ-Atelier. Auch auf den anderen Schiffen geben Lektoren Hinweise zur Wildlife-Fotografie. Wichtig: Nehmen Sie mindestens zwei Ersatzakkus mit (Kälte entlädt Batterien schnell), eine wasserdichte Schutzhülle für Zodiac-Fahrten und genügend Speicherkarten. An einem guten Expeditionstag schießen Sie leicht 500 bis 1.000 Fotos – und die besten Motive kommen oft dann, wenn Sie es nicht erwarten.

  • Zodiac-Ausfahrten: 1–2 pro Tag, je nach Bedingungen, in Gruppen von max. 12 Personen
  • Anlandungen: abhängig von Wetter, Dünung und Genehmigungen – nicht jeder Plan wird umgesetzt
  • Vorträge: 1–3 pro Tag, wissenschaftlich fundiert, auf Deutsch (nature) oder Deutsch/Englisch (inspiration, spirit)
  • Bordalltag: kein formelles Abendprogramm, kein Showtheater, kein Casino – stattdessen Gespräche, Beobachtungen, Ruhe
  • Wildlife: Sichtungen sind wahrscheinlich, aber nie garantiert – Natur folgt keinem Fahrplan
  • Seetage: Je nach Route 2–6 Seetage pro Reise – Vorträge, Spa, Deckbeobachtung füllen die Zeit

Kabinen und Suiten auf den HANSEATIC-Schiffen


Alle 120 Kabinen auf jedem der drei HANSEATIC-Schiffe verfügen über einen eigenen Balkon – es gibt keine Innenkabinen und keine Kabinen ohne Außensicht. Die kleinste Kategorie beginnt bei 22 Quadratmetern, die Grand Suiten bieten bis zu 71 Quadratmeter. Die Ausstattung umfasst Sitzbereich, begehbaren Kleiderschrank, Badezimmer mit Regendusche und bodentiefe Fenster zum Balkon. Die Materialqualität ist hoch: Holzoberflächen, gedämpfte Farben, durchdachte Stauraumlösungen. Das Kabinenlayout ist auf allen drei Schiffen identisch.

  • Balkonkabine (22–25 m²): Die Standardkategorie und für die meisten Gäste ausreichend. Balkon mit zwei Stühlen und Tisch. Freie Sicht auf die Umgebung direkt aus der Kabine – bei einer Expedition relevanter als auf jeder anderen Kreuzfahrt, denn Wildtiere tauchen unangekündigt auf.
  • Junior Suite (32–36 m²): Mehr Platz, separater Sitzbereich, größerer Balkon. Sinnvoll für längere Reisen ab 18 Nächten, wenn der Rückzugsraum wichtiger wird.
  • Grand Suite (50–71 m²): Separates Wohn- und Schlafzimmer, begehbarer Kleiderschrank, großzügiger Balkon. Die Grand Suiten liegen auf den oberen Decks und bieten teilweise die beste Rundumsicht des Schiffes – auf Expeditionsrouten ein konkreter Vorteil, weil Sie Tiere und Eisformationen direkt von der Suite aus beobachten können.

Kabinenwahl: Worauf es bei einer Expedition ankommt

Die Lage der Kabine ist auf einer Expedition weniger wichtig als auf einer klassischen Kreuzfahrt. Sie verbringen den Großteil des Tages auf den Außendecks, bei Vorträgen oder auf Zodiac-Ausfahrten – die Kabine ist Rückzugsort, nicht Aufenthaltsort. Wer trotzdem eine Präferenz hat: Mittschiffs auf Deck 5 oder 6 bieten die geringste Schiffsbewegung, was auf der Drake Passage oder bei Nordatlantik-Überfahrten spürbar wird. Höhere Decks bieten bessere Fernsicht vom Balkon – auf einer Expedition ein konkreter Vorteil, weil Sie Wale, Eisberge und andere Wildtiere manchmal direkt vom Balkon aus sichten.

Im GOLD-Tarif teilt Hapag-Lloyd die konkrete Kabine zu – Sie wählen die Kategorie, die Reederei bestimmt die Lage. Der Rabatt beträgt 20 bis 30 Prozent gegenüber dem regulären Preis. Da alle Kabinen einer Kategorie identisch ausgestattet sind und die Lage auf einer Expedition zweitrangig ist, empfehlen wir den GOLD-Tarif für die meisten Gäste. Das gesparte Geld investieren Sie besser in eine längere Route oder ein Vorprogramm. Unsere Travel Designer beraten Sie transparent zu den Vor- und Nachteilen jeder Kabinenkategorie – wir kennen die Schiffe und können einschätzen, ob sich der Aufpreis für eine Suite in Ihrer konkreten Situation lohnt oder nicht.

Was kostet eine Hapag-Lloyd Expedition?


Hapag-Lloyd Expeditionen gehören zum oberen Preissegment im Expeditionsmarkt. Die Preise beginnen bei etwa 3.000 Euro pro Person für Atlantik-Überquerungen und Repositionierungsfahrten und reichen bis über 25.000 Euro pro Person für intensive Antarktis-Expeditionen mit Südgeorgien in einer Suite. Die größten Preisfaktoren sind: Region, Reisedauer, Kabinenkategorie und Buchungszeitpunkt.

Preisrahmen nach Region

  • Südskandinavien und Atlantik-Überquerungen: ab ca. 3.000–6.000 € p.P. für 10–14 Nächte. Die wirtschaftlichste Möglichkeit, die HANSEATIC-Schiffe kennenzulernen.
  • Spitzbergen und Arktis: ca. 8.000–15.000 € p.P. für 14–19 Nächte. Frühbucher-Konditionen können den Einstiegspreis um 15 bis 20 Prozent senken.
  • Antarktis: ca. 12.000–25.000 € p.P. für 18–22 Nächte. Oft inklusive: Charterflug ab/bis Buenos Aires, alle Zodiac-Operationen, Expeditionsjacke und Gummistiefel.
  • Antarktis mit Südgeorgien: ca. 16.000–30.000 € p.P. für 21–24 Nächte. Die aufwendigste und teuerste Route im Programm, aber auch die mit der höchsten Tierdichte.

GOLD-Tarif und Sparoptionen

Der GOLD-Tarif ist die wichtigste Sparoption bei Hapag-Lloyd Expeditionen. Sie buchen eine Kabinenkategorie, aber Hapag-Lloyd teilt die konkrete Kabine zu. Der Rabatt beträgt je nach Route 20 bis 30 Prozent gegenüber dem regulären Preis. Da alle Kabinen einer Kategorie auf den HANSEATIC-Schiffen gleichwertig ausgestattet sind, ist das Risiko gering. Frühbucher-Rabatte, Kombinationsrabatte für Rückreisende und gelegentliche Aktionspreise kommen hinzu. Unsere Travel Designer im Reise-Atelier kennen die aktuellen Konditionen und prüfen für Sie, welche Kombination aus Tarif, Zeitraum und Route den besten Gegenwert bietet.

Was im Preis enthalten ist – und was nicht

Die Inklusivleistungen bei Hapag-Lloyd Expeditionen sind umfangreicher als bei vielen Wettbewerbern: Vollpension mit hochwertiger Küche, alle Zodiac-Ausfahrten und Anlandungen ohne Aufpreis, eine Expeditionsjacke auf Polarreisen (die Sie behalten dürfen), Gummistiefel-Leihgabe in Ihrer Größe, das komplette Vortrags- und Wissenschaftsprogramm sowie die Nutzung aller Bordbereiche einschließlich Fitnessraum und Sauna.

Nicht im Preis enthalten sind: Getränke über die Grundauswahl bei den Mahlzeiten hinaus (Wein, Cocktails, Spirituosen), Spa-Behandlungen und Massagen, WLAN-Pakete (verschiedene Optionen ab ca. 10 Euro pro Tag), Trinkgelder (empfohlen werden 15 bis 20 Euro pro Tag und Person), Reiseversicherung und die Anreise zum Einschiffungshafen (sofern kein Charterflug im Reisepaket enthalten ist). Bei Antarktis-Reisen sind Charterflüge ab Buenos Aires häufig bereits inkludiert – prüfen Sie das im konkreten Angebot.

Die Zahlung erfolgt direkt an die Reederei Hapag-Lloyd Cruises – Auszeit vermittelt als Reise-Atelier zum identischen Preis wie bei Direktbuchung, mit dem Mehrwert persönlicher Betreuung vor, während und nach der Reise. Wir verdienen unsere Provision von der Reederei, nicht von Ihnen – Sie zahlen keinen Cent mehr als bei einer Direktbuchung.

Beste Reisezeit für Hapag-Lloyd Expeditionen


Expeditionsrouten werden nicht nach Kalender, sondern nach ökologischen und klimatischen Bedingungen geplant. Die Wahl des Reisemonats beeinflusst direkt, welche Tiere Sie sehen, wie viel Tageslicht Sie haben und wie die Eisbedingungen aussehen. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Saisonfenster zusammen.

Destination Beste Zeit Temperatur Tageslicht Highlights
Antarktis Nov–März -5 bis +5 °C bis 20 h Pinguine, Eisberge, Wale (Feb/März)
Spitzbergen Juni–Aug 0–10 °C 24 h (Mitternachtssonne) Eisbären, Walrosse, Packeis
Grönland Juli–Sept 0–10 °C 18–24 h Eisfjorde, Inuit-Kultur, Wale
Island Juni–Aug 5–15 °C bis 20 h Vulkane, Geysire, Papageientaucher
Amazonas Sept–Nov 25–35 °C 12 h Regenwald, Flussdelfine, Kaimane
Südskandinavien Mai–Sept 10–20 °C 16–20 h Fjorde, Schären, moderater Einstieg

In der Arktis bedeutet Juni viel Treibeis und frühe Eisbärsichtungen, während August die besten Bedingungen für ausgedehnte Landgänge bietet. In der Antarktis bringt November frisches Eis und Brutaktivität, Februar und März die höchste Walsichtungsrate. Diese Details machen den Unterschied zwischen einer guten und einer großartigen Expedition – und genau dafür sind unsere Travel Designer da.

Ein häufiger Fehler bei der Planung: Die Reisezeit nur nach dem eigenen Urlaubskalender zu wählen. Wer im August in die Antarktis möchte, wird keine Expedition finden – die Saison ist dann vorbei. Wer im Dezember nach Spitzbergen will, trifft auf Polarnacht statt Mitternachtssonne. Unsere Aufgabe als Reise-Atelier ist es, Ihre Wunschzeit mit dem optimalen Saisonfenster zusammenzubringen. Manchmal bedeutet das, zwei oder drei Monate zu verschieben – und dafür ein deutlich intensiveres Erlebnis zu bekommen. Kontaktieren Sie unsere Travel Designer für eine persönliche Einschätzung, welcher Monat für Ihr Wunschziel der richtige ist – in einem kurzen Design-Call können wir das klären.

Eine weitere Überlegung: Die Nachfrage nach Hapag-Lloyd Expeditionen steigt seit Jahren. Beliebte Termine in der Hauptsaison – Antarktis im Dezember/Januar, Spitzbergen im Juli – sind oft 12 bis 18 Monate im Voraus ausgebucht. Wer zeitlich flexibel ist und Randsaisontermine wählt (Antarktis im November oder März, Spitzbergen im Juni), findet bessere Verfügbarkeiten, teilweise niedrigere Preise und andere Naturerlebnisse: Im November zeigt die Antarktis mehr Eis und frische Brutstimmung, im März kommen die meisten Wale. Die Randsaison ist kein Kompromiss – sie ist eine andere Expedition.

Benedikts persönliche Empfehlung


Benedikt Schneider, Inhaber von Auszeit – Endlich Urlaub, berät seit 2010 persönlich zu Expeditionskreuzfahrten und war auf allen drei HANSEATIC-Schiffen an Bord. Hier seine ehrlichen Empfehlungen für Ihre Planung:

Welches Schiff für welchen Typ?

Wenn Ihnen die deutsche Sprache an Bord wichtig ist und Sie sich auf die Natur konzentrieren wollen: HANSEATIC nature. Wenn Sie gerne fotografieren, kreativ arbeiten und den internationalen Austausch schätzen: HANSEATIC inspiration. Wenn Sie noch nie auf Expedition waren und den sanftesten Einstieg bei maximalem Komfort suchen: HANSEATIC spirit. Die spirit hat den größten Spa-Bereich und das modernste Interieur – aber alle drei Schiffe bieten dasselbe Expeditionsprogramm und dieselbe Zodiac-Ausstattung.

Welche Route als erste Expedition?

Wenn Sie sicher sind, dass Expedition Ihr Ding ist: direkt Antarktis. Nichts anderes kommt heran. Wenn Sie erst testen möchten: Spitzbergen im Juli oder August – kurze Anreise ab Mitteleuropa, hohe Eisbären-Wahrscheinlichkeit, moderater Preis. Wenn Sie gar nicht wissen, ob Sie Seegang vertragen: Südskandinavien ab Hamburg – kein Flug, moderate Gewässer, echte Zodiac-Anlandungen. Und wenn Sie wissen, dass Sie Seetage mögen: eine Atlantik-Überquerung als preiswerten Einstieg.

Beste Kabinenkategorie für den Preis?

GOLD-Tarif in der Balkonkabine. Sie sparen 20–30 Prozent und bekommen trotzdem eine vollwertige Außenkabine mit Balkon. Die Kabinen auf den HANSEATIC-Schiffen sind so gleichmäßig gut, dass die Lage zweitrangig ist. Das gesparte Geld können Sie in eine längere Route oder ein Vorprogramm investieren – etwa zwei Tage in Buenos Aires vor einer Antarktis-Reise oder ein Aufenthalt in Longyearbyen vor Spitzbergen.

Was ich anders machen würde als viele Erstbucher

Erstbucher neigen dazu, die kürzeste und günstigste Route zu wählen, um erst einmal zu testen. Das kann funktionieren – Südskandinavien ab Hamburg ist ein guter Einstieg. Aber ehrlich: Wenn Sie wissen, dass Sie Natur, Tiere und Weite lieben, dann investieren Sie direkt in eine richtige Polarexpedition. Der Unterschied in der Intensität zwischen einer 10-tägigen Küstenfahrt und einer 18-tägigen Antarktis-Expedition ist gewaltig. Die meisten Gäste, die mit Südskandinavien anfangen, buchen innerhalb eines Jahres ihre erste Polarreise – dann hätten Sie direkt starten können und eine Reise gespart.

Mein wichtigster Rat an jeden Expeditions-Interessenten

Sprechen Sie vor der Buchung mit jemandem, der auf dem Schiff war. Nicht mit einer Marketing-Abteilung, nicht mit einem Call-Center, sondern mit einem Berater, der die Kabinen gesehen, die Zodiacs gefahren und die Vorträge gehört hat. Genau das bieten wir im Reise-Atelier. Wir können Ihnen sagen, ob die Kabine auf Deck 4 bei Seegang stärker spürbar ist als auf Deck 6, ob die nature oder die spirit besser zu Ihrem Profil passt, und ob Spitzbergen im Juni oder August die bessere Wahl für Ihre Interessen ist. Diese Beratung kostet Sie nichts, weil wir von der Reederei vergütet werden – und sie kann den Unterschied machen zwischen einer Reise, die passt, und einer, die fast gepasst hätte.

„Mein persönlich stärkster Moment auf einer Hapag-Lloyd Expedition: Morgens um fünf auf der Brücke der HANSEATIC nature, irgendwo zwischen den Südshetland-Inseln und der Antarktischen Halbinsel. Völlige Stille, nur das leise Brechen von Eis am Bug. Dann taucht backbord ein Buckelwal auf, keine dreißig Meter entfernt. Der Erste Offizier dreht sich um und sagt leise: 'Das wird heute ein guter Tag.' Er hatte Recht.“

Häufige Fragen zu Hapag-Lloyd Expeditionen


Die folgenden 12 Fragen kommen regelmäßig in unseren Beratungsgesprächen vor. Jede Antwort ist so geschrieben, dass sie auch isoliert gelesen Sinn ergibt. Falls Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, finden Sie weitere Informationen in unserem allgemeinen Expeditions-FAQ oder kontaktieren Sie unsere Travel Designer direkt.

Brauche ich eine besondere Fitness für eine Hapag-Lloyd Expedition?

Nein. Die allermeisten Gäste auf Hapag-Lloyd Expeditionen sind zwischen 50 und 75 Jahren alt und benötigen lediglich normale Mobilität. Sie müssen in ein Zodiac-Schlauchboot ein- und aussteigen können – das bedeutet: einen Schritt nach unten von der Gangway ins wackelnde Boot, mit Hilfe des Expeditionsteams, das Ihnen aktiv die Hand reicht und Sie stabilisiert. Schwierigere Landgänge an steilen Küsten oder über Felsgeröll sind immer optional – Sie können stattdessen eine Zodiac-Cruise im Wasser machen oder an Bord bleiben. Hapag-Lloyd bietet auf manchen Routen auch leichtere Zodiac-Cruises als Alternative zu Anlandungen an, bei denen Sie gar nicht aussteigen müssen. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Fitnesslevel ausreicht, besprechen Sie das vorab mit unseren Travel Designern – wir empfehlen dann eine Route, die zu Ihren Möglichkeiten passt. Generell gilt: Wer ohne fremde Hilfe eine Treppe steigen kann, kann an den meisten Anlandungen teilnehmen.

Was passiert, wenn das Wetter schlecht ist?

Flexibilität ist das Grundprinzip jeder Expedition – und einer der wichtigsten Vorteile kleiner Schiffe. Der Kapitän und das Expeditionsteam passen die Route täglich an Wetter-, Eis- und Sichtbedingungen an. Wenn eine geplante Anlandung wegen Wind oder Dünung nicht möglich ist, wird eine geschütztere Alternative angesteuert – oft eine Landestelle, die gar nicht im ursprünglichen Plan stand und die Sie in keinem Katalog finden. Die kleinen HANSEATIC-Schiffe können Buchten anlaufen, die für größere Schiffe unzugänglich sind, und deutlich schneller auf veränderte Bedingungen reagieren als Schiffe mit 500 oder mehr Passagieren. In über 130 Jahren Seefahrterfahrung hat Hapag-Lloyd die Kompetenz entwickelt, auch bei wechselhaften Bedingungen ein vollwertiges Programm zu bieten. Komplette Ausfalltage, an denen weder Anlandung noch Zodiac-Cruise möglich sind, kommen auf Polarreisen gelegentlich vor – in solchen Fällen füllen die Lektoren den Tag mit Vorträgen und Workshops, und das Schiff sucht eine neue Position für den nächsten Tag.

Wie unterscheiden sich die drei HANSEATIC Schiffe?

Alle drei Schiffe teilen dieselbe Grundarchitektur: 138 Meter Länge, maximal 230 Gäste, Eisklasse PC6, 17 Zodiacs und identische Kabinenlayouts. Die Unterschiede liegen im Charakter und in der Zielgruppe. Die HANSEATIC nature hat durchgehend deutsche Bordsprache und konzentriert sich auf Naturerlebnis pur – wenig Ablenkung, viel Deckzeit, ein Publikum aus dem deutschsprachigen Raum. Die HANSEATIC inspiration bietet Deutsch und Englisch, dazu ein Kreativ-Atelier mit Fotografie-Workshops und Aquarellkursen für Gäste mit kulturellem Interesse. Das Publikum ist internationaler. Die HANSEATIC spirit (Baujahr 2021) ist das neueste Schiff mit dem größten Spa-Bereich, dem elegantesten Interieur und einem Adults-only-Konzept ab 18 Jahren. Sie bietet den ruhigsten und sanftesten Einstieg für Expeditions-Neulinge. Das eigentliche Expeditionsprogramm – Zodiacs, Anlandungen, Lektorate – ist auf allen drei Schiffen identisch.

Ist eine Antarktis-Kreuzfahrt gefährlich?

Nein, aber sie erfordert Respekt vor den Bedingungen und eine realistische Erwartungshaltung. Die Drake Passage zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel kann rau sein – zwei Tage Überfahrt mit möglichem Seegang von vier bis acht Metern Wellenhöhe. Die HANSEATIC-Schiffe sind mit Stabilisatoren ausgestattet, die das Rollen deutlich reduzieren, und der Schiffsarzt steht mit Medikamenten gegen Seekrankheit bereit. An der Antarktischen Halbinsel selbst sind die Gewässer in den geschützten Buchten oft erstaunlich ruhig und glatt. Hapag-Lloyd folgt den strengen IAATO-Vorgaben: maximale Besucherzahlen pro Landeplatz (max. 100 Personen gleichzeitig an Land), Mindestabstände zu Wildtieren (fünf Meter minimum), Desinfektion aller Kleidung und detaillierte Sicherheitsprotokolle bei jeder einzelnen Anlandung. Das Risiko einer Antarktis-Expedition mit einem erfahrenen Anbieter wie Hapag-Lloyd ist kalkulierbar und durch jahrzehntelange Erfahrung minimiert – deutlich geringer, als die meisten Menschen annehmen.

Wie ist das WLAN an Bord?

Vorhanden, aber langsam – und das sollten Sie realistisch einplanen. In Polargebieten läuft die Internetverbindung über Satellit mit begrenzter Bandbreite. E-Mails und Messenger-Nachrichten funktionieren mit Verzögerung, Videostreaming, Videoanrufe oder große Uploads dagegen nicht. Hapag-Lloyd bietet verschiedene WLAN-Pakete gegen Aufpreis an, die nach Datenvolumen oder Nutzungsdauer abgerechnet werden. Viele Gäste empfinden die eingeschränkte Konnektivität nach anfänglicher Umgewöhnung als positiven Aspekt der Reise: Expedition bedeutet auch, vom Alltag abzuschalten und sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Wer beruflich erreichbar bleiben muss, sollte das bei der Routenwahl berücksichtigen – europäische Küstenrouten und Atlantik-Überquerungen haben deutlich stabilere und schnellere Verbindungen als Antarktis oder Spitzbergen. In der Drake Passage kann die Verbindung zeitweise komplett ausfallen.

Kann ich auf einer Expedition seekrank werden?

Ja, besonders auf offenen Überfahrten wie der Drake Passage oder dem Nordatlantik zwischen Island und Grönland. Fjorde, Küstengewässer und die Great Lakes sind dagegen meist ruhig bis spiegelglatt. Die Bordapotheke führt Medikamente gegen Seekrankheit, und der Schiffsarzt berät individuell zu Dosierung und Zeitpunkt der Einnahme. Erfahrungsgemäß gewöhnt sich der Körper nach ein bis zwei Tagen an die Bewegung des Schiffes – der zweite Tag auf der Drake Passage ist fast immer leichter als der erste. Wer stark anfällig ist oder grundsätzliche Bedenken hat, sollte mit küstennahen Routen wie Spitzbergen, Südskandinavien oder Island beginnen – dort ist der Seegang meist moderat und die Fjorde bieten geschützte Gewässer. Die Stabilisatoren der HANSEATIC-Schiffe reduzieren die Rollbewegung um bis zu 80 Prozent gegenüber einem Schiff ohne Stabilisatoren.

Was muss ich für eine Expedition einpacken?

Weniger als Sie denken. Hapag-Lloyd stellt auf Polarreisen eine hochwertige Expeditionsjacke bereit, die Sie nach der Reise behalten dürfen – eine vollwertige Outdoorjacke, keine dünne Werbejacke. Gummistiefel werden an Bord in Ihrer Größe verliehen und stehen während der gesamten Reise auf Deck 3 bereit. Was Sie selbst mitbringen sollten: wärmende Unterschichten nach dem Zwiebelprinzip (Merino oder Funktionsfaser, zwei bis drei Garnituren), wasserdichte Handschuhe (zwei Paar empfohlen – eines trocknet, eines wird getragen), eine warme Mütze, Sonnenbrille mit UV-Schutz (die Reflexion auf Eis und Schnee ist intensiv und kann die Augen schädigen) und eine Kamera mit mindestens zwei Ersatzakkus, da Kälte Batterien schnell entlädt. Ein wasserdichter Rucksack oder eine Trockentasche für Zodiac-Fahrten ist empfehlenswert, aber kein Muss. Formelle Kleidung ist nicht nötig – der Dresscode an Bord ist smart casual. Eine detaillierte Packliste erhalten Sie nach der Buchung direkt von Hapag-Lloyd.

Gibt es Einzelkabinen für Alleinreisende?

Hapag-Lloyd bietet auf allen drei HANSEATIC-Schiffen Kabinen zur Einzelbelegung an. Der Einzelkabinenzuschlag liegt je nach Route und Verfügbarkeit zwischen 50 und 100 Prozent des regulären Preises. Auf der HANSEATIC spirit, die als Adults-only-Schiff konzipiert ist, reisen besonders viele Alleinreisende – die Atmosphäre ist entsprechend offen und kontaktfreudig. Expeditionen bringen Menschen zusammen, die ähnliche Interessen haben: Natur, Fotografie, Entdeckung. Das macht das Reisen allein auf einer Expedition oft angenehmer als auf einer klassischen Kreuzfahrt, wo Paare und Familien dominieren. Unsere Travel Designer können gezielt nach Terminen suchen, bei denen günstigere Einzelkabinen-Konditionen verfügbar sind – manchmal bietet Hapag-Lloyd Aktionen mit reduziertem Einzelkabinenzuschlag von nur 25 Prozent, was die Einzelbelegung wirtschaftlich deutlich attraktiver macht. Wer als Alleinreisende oder Alleinreisender eine Antarktis-Expedition plant, sollte besonders frühzeitig buchen, da Einzelkabinen-Kontingente auf beliebten Polarrouten schnell vergriffen sind.

Wie unterscheidet sich Hapag-Lloyd von Hurtigruten und Ponant?

Die drei Anbieter bedienen unterschiedliche Bedürfnisse und Preissegmente. Hurtigruten fährt mit deutlich größeren Schiffen (über 500 Gäste auf den Expeditionsschiffen) und positioniert sich im gehobenen Mittelklasse-Segment – solide Expedition zu moderateren Preisen, aber größere Gruppen bei Anlandungen und weniger Flexibilität bei der Routenplanung. Ponant ist ein französischer Anbieter mit elegantem Stil und starkem Fokus auf Gastronomie, fährt mit kleinen Schiffen (max. 270 Gäste), bietet hervorragende französische Küche und internationales Flair, aber keine deutsche Bordsprache. Hapag-Lloyd liegt preislich im oberen Segment, bietet als einziger der drei Anbieter deutsche Bordsprache auf der nature und hat das umfangreichste wissenschaftliche Lektorat-Programm im Markt. Auch Silversea Expeditions ist ein ernstzunehmender Wettbewerber mit ähnlicher Positionierung im Luxus-Expeditionssegment. Wir beraten reedereiunabhängig und empfehlen den Anbieter, der am besten zu Ihren konkreten Erwartungen passt.

Wie weit im Voraus muss ich buchen?

Für Antarktis-Reisen empfehlen wir 12 bis 18 Monate Vorlauf, idealerweise direkt nach Veröffentlichung des neuen Katalogs. Für Arktis und Spitzbergen sind 9 bis 12 Monate sinnvoll. Für europäische Küstenrouten und Atlantik-Überquerungen reichen oft 6 bis 9 Monate. Beliebte Termine – besonders Antarktis mit Südgeorgien und Spitzbergen-Umrundungen – sind manchmal innerhalb weniger Wochen nach Veröffentlichung ausgebucht, weil viele Stammgäste frühzeitig reservieren. Im GOLD-Tarif (Kabine wird von Hapag-Lloyd zugeteilt) stehen die Chancen kurzfristig etwas besser, weil nicht jeder diesen Tarif wählt und Restplätze häufiger verfügbar sind. Unsere Travel Designer haben Zugriff auf aktuelle Verfügbarkeiten und können Sie auf Wartelisten setzen, falls Ihre Wunschreise bereits ausgebucht ist – Stornierungen kommen regelmäßig vor, besonders 90 bis 120 Tage vor Abfahrt.

Sind die Zodiacs sicher?

Ja. Zodiacs sind speziell für Expeditionseinsätze konstruierte Schlauchboote mit mehreren unabhängigen Luftkammern – selbst bei Beschädigung einer Kammer bleibt das Boot voll schwimmfähig und manövrierfähig. Jedes Zodiac wird von einem erfahrenen Fahrer aus dem Expeditionsteam gesteuert, und alle Gäste tragen während der gesamten Fahrt Schwimmwesten. Vor der ersten Ausfahrt jeder Reise gibt es eine verpflichtende Sicherheitseinweisung, bei der der Ein- und Ausstieg geübt wird – so wissen Sie genau, was auf Sie zukommt, bevor es ernst wird. Hapag-Lloyd setzt Zodiacs seit über 40 Jahren auf Expeditionen ein. Die Boote fahren nur unter Bedingungen aus, die das Expeditionsteam als sicher bewertet – bei zu starkem Wind, zu hoher Dünung oder zu dichtem Treibeis bleibt man an Bord und das Team organisiert eine Alternative, etwa eine Zodiac-Cruise in einer geschützten Bucht oder ein erweitertes Vortragsprogramm. Die Sicherheit der Gäste hat immer Vorrang vor dem Tagesprogramm.

Was passiert, wenn ich die Drake Passage nicht vertrage?

Die Drake Passage dauert etwa zwei Tage pro Richtung und ist als eine der rauesten Meeresstraßen der Welt bekannt – hier treffen Atlantik, Pazifik und Südlicher Ozean aufeinander. Bei starkem Seegang verbringt ein Teil der Gäste die Zeit in der Kabine. Das ist normal und kein Grund zur Sorge oder Scham – auch erfahrene Seereisende können betroffen sein. Der Schiffsarzt verschreibt bei Bedarf wirksame und erprobte Medikamente gegen Seekrankheit, die Crew bringt Mahlzeiten auf die Kabine, und die Stabilisatoren der HANSEATIC-Schiffe reduzieren die Rollbewegung erheblich. Manche Überfahrten sind überraschend ruhig – die sogenannte Drake Lake, wenn die See glatt wie ein See ist. Sobald Sie die geschützten Gewässer der Antarktischen Halbinsel erreichen, ist der Seegang in den Buchten und Kanälen gering. Wer die Drake Passage komplett vermeiden möchte, kann Fly-and-Cruise-Optionen prüfen: Der Hinflug nach King George Island auf den Südshetland-Inseln ersetzt die Seeüberfahrt, und Sie beginnen die Expedition direkt in der Antarktis. Diese Option kostet Aufpreis und spart vier Seetage. Sprechen Sie unsere Travel Designer an – wir beraten ehrlich, ob die Drake Passage für Sie machbar ist oder ob eine Alternative sinnvoller wäre.

Sie planen Ihre erste Expedition – oder die nächste?

Wir kennen alle drei HANSEATIC-Schiffe persönlich und beraten Sie mit eigener Erfahrung an Bord. In einem Design-Call klären wir Ihr Zielbild, die optimale Reisezeit, Ihre Seegangstoleranz, Kabinenwünsche und das Budget – und empfehlen Ihnen ein bis zwei fachlich passende Reisen. Ob Sie Ihre erste Expedition planen oder bereits erfahren sind und eine neue Route suchen: Unsere Travel Designer im Reise-Atelier beraten reedereiunabhängig und mit der Ehrlichkeit, die Sie bei einer Investition dieser Größe erwarten dürfen. Der Preis ist identisch zur Direktbuchung bei der Reederei – aber mit persönlicher Betreuung vor, während und nach der Reise.

✓ Gleicher Preis wie bei der Reederei · ✓ Reise-Atelier seit 2010 · ✓ Zahlung direkt an die Reederei

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