Mandy und Ben bei einer Anlandung zwischen Pinguinen und Eisbergen in der Antarktis
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Selbst erlebt · Antarktis · Arktis · kleine Schiffe

Expeditions­kreuzfahrten.
Näher dran an Eis, Tieren und Wildnis.

Morgens im Zodiac zwischen Eisbergen, mittags bei Pinguinen, abends mit einem neuen Plan: Wir zeigen, welche Route, Reisezeit und welches Schiff aus einer schönen Kreuzfahrt eine echte Expedition machen.

Mandy & Ben selbst in der AntarktisSchiffe persönlich eingeordnetAktuelle Preise aus der Buchungssuche

Eigenaufnahme · Antarktische Halbinsel · Mandy & Ben

Die kurze Antwort

Eine gute Expeditionskreuzfahrt bringt Sie nicht nur in eine abgelegene Region, sondern organisiert möglichst viel sinnvolle Zeit draußen. Für den Einstieg sind die Antarktische Halbinsel oder Spitzbergen besonders gut vergleichbar. Wählen Sie zuerst Reiseziel und Saison, danach Gästezahl, Anlandungskonzept, Bordsprache, Eisklasse und enthaltene Aktivitäten. Der niedrigste Preis allein sagt wenig über die Expeditionstiefe aus.

In 90 Sekunden orientiert

Fünf Entscheidungen vor der Schiffswahl

Diese Reihenfolge verhindert, dass ein schönes Schiff zur falschen Route führt.

01Region

Welches Naturerlebnis?

Antarktis, Spitzbergen, Grönland oder eine warme Expedition stellen unterschiedliche Anforderungen.

02Saison

Was möchten Sie sehen?

Eis, Tierbeobachtung und Licht verändern sich im Saisonverlauf. Der Reisetermin ist Teil des Produkts.

03Gästezahl

Wie laufen Anlandungen?

Frage nach Rotationen, Zodiac-Gruppen und Zeit an Land – nicht nur nach der Maximalbelegung.

04Schiff

Expedition oder Komfort?

Eisklasse, Stabilität, offene Decks und Expeditionsplattform zählen; Spa und Suite entscheiden über den Komfort.

05Leistung

Was ist wirklich inklusive?

Flüge, Vorprogramm, Parka, Stiefel, Kajak oder Spezialaktivitäten unterscheiden sich je Veranstalter und Tarif.

Expeditions-Reisefinder

Welche Expedition zieht Sie hinaus?

Beginnen Sie mit dem Revier. Danach lassen sich Routenrhythmus, Termin, Dauer, Reederei und Schiff kombinieren – ausschließlich auf Basis gespeicherter Expeditionsreisen.

Geprüfte Reisen werden vorbereitet …

Ben steht auf einer Felskuppe vor einer Gletscherwand in der Antarktis
Ben vor einer Gletscherfront an der Antarktischen Halbinsel. Kein Stockfoto, sondern unsere eigene Reise.
Was Expedition wirklich bedeutet

Der Moment, in dem die Landschaft keine Kulisse mehr ist.

Auf einer klassischen Kreuzfahrt kommt die Landschaft zum Schiff. Auf einer Expedition steigen Sie aus dem Schiff heraus – ins Zodiac, an einen schwarzen Strand, auf Schnee oder in eine Stille, in der selbst ein kalbender Gletscher plötzlich sehr nah klingt.

Das Schiff bleibt wichtig: als warmes Basislager, als Aussichtspunkt und als Ort, an dem Experten Beobachtungen einordnen. Entscheidend ist aber, wie gut es Sie nach draußen bringt. Gibt es genügend Zodiacs? Wie werden Gruppen rotiert? Sind offene Decks schnell erreichbar? Bleibt der Kapitän flexibel, wenn Wale auftauchen oder Eis einen geplanten Kurs verändert?

Genau deshalb beginnt unsere Beratung nicht bei der schönsten Suite. Wir prüfen zuerst Route, Expeditionsteam, Gästezahl und Ablauf. Komfort kommt danach – als Rückzugsort zwischen Erlebnissen, nicht als Ersatz dafür.

Zodiac statt TenderNatur bestimmt den TaktWissen an BordKomfort als Basislager
Mit eigenen Augen

Vier Bilder. Vier Gründe, warum Expedition anders ist.

Kleines Expeditionsschiff zwischen Treibeis und Gletschern in der Antarktis
01 · BasislagerDas Schiff liegt dort, wo Straßen enden.
Pinguin mit Küken auf einem verschneiten Felsen in der Antarktis
02 · BeobachtungTiermomente passieren – sie werden nicht bestellt.
Mandy und Ben an Bord vor einer stillen antarktischen Eislandschaft
03 · PerspektiveNähe verändert den Maßstab.
Buckelwal taucht vor einer Gletscherlandschaft in der Antarktis ab
04 · FlexibilitätWenn ein Wal auftaucht, darf der Tagesplan warten.
Route vor Reederei

Welche Expeditionsroute passt zu Ihnen?

Für die erste Polarreise sind die Antarktische Halbinsel und Spitzbergen die klarsten Einstiegspunkte. Wer vor allem riesige Tierkolonien sucht, ergänzt Südgeorgien. Wer Kultur, Fjorde und lange Distanzen verbinden möchte, schaut nach Grönland oder in Richtung Nordwestpassage.

01 · Klassiker im Süden

Antarktische Halbinsel

Die konzentrierteste Einführung in die Antarktis: Gletscherbuchten, Eisberge, Pinguinkolonien und Zodiac-Fahrten. Von Südamerika führt die Route meist über die Drake-Passage; die Überfahrt dauert nach Angaben des Australian Antarctic Program etwa eineinhalb bis zwei Tage pro Richtung.

Passt, wenn Sie viel Polarerlebnis in einer vergleichsweise kompakten Reise suchen.Antarktis ausführlich planen →
02 · Wildlife-Epos

Falklands & Südgeorgien

Die große Schleife verbindet windoffene Inseln, Seevögel, Robben und gewaltige Königspinguin-Kolonien. Sie braucht mehr Zeit und bringt zusätzliche Seetage – belohnt aber mit einer Tierwelt, die sich deutlich von der Halbinsel unterscheidet.

Passt, wenn Tierbeobachtung wichtiger ist als eine kurze Reisedauer.Passende Abfahrten ansehen →
03 · Hohe Arktis

Spitzbergen

Gletscher, Packeis, Tundra und die Chance auf Walrosse oder Eisbären prägen die hohe Arktis. Sichtungen bleiben Natur und sind nie garantiert. Die Tagespläne richten sich stark nach Eis, Wetter und sicheren Beobachtungsmöglichkeiten.

Passt, wenn Sie arktische Wildnis mit einer gut planbaren europäischen Anreise verbinden möchten.Spitzbergen entdecken →
04 · Weite & Begegnung

Grönland & Nordwestpassage

Monumentale Fjorde, Siedlungen und lange Seewege machen diese Routen vielschichtig. Je weiter die Reise in die kanadische Arktis führt, desto wichtiger werden Dauer, Eisklasse, Expeditionslogistik und die Bereitschaft zu Planänderungen.

Passt, wenn Landschaft, Kultur und echtes Pioniergefühl zusammengehören sollen.Grönland einordnen →

Wichtig: Eine Route ist kein Versprechen einzelner Tierarten oder Anlandeplätze. Wetter, Eis, Schutzregeln und lokale Freigaben bestimmen den tatsächlichen Verlauf.

Spätes goldenes Licht über Eisbergen in der Antarktis
Spätes Licht zwischen Eisbergen – fotografiert auf unserer Antarktisreise.
Antarktis von November bis März

Die beste Reisezeit ist keine Monatszahl. Sie ist eine Motivfrage.

Die Hauptsaison an der Antarktischen Halbinsel liegt im Südsommer. Doch „am wärmsten“, „am meisten Eis“ und „am besten für Wale“ fallen nicht auf denselben Termin. Entscheiden Sie deshalb zuerst, welches Erlebnis Ihnen am wichtigsten ist.

Frühe Saison · November bis Anfang Dezember

Mehr Wintergefühl, frisches Eis

Die Landschaft wirkt besonders weiß und unberührt, viele Pinguine beginnen mit Balz und Nestbau. Noch dichteres Eis kann einzelne Routen begrenzen; dafür entstehen kraftvolle Eis- und Lichtstimmungen. Wale sind in dieser Phase häufig noch weniger präsent.

Ideal für: Eislandschaft, Fotografie, frühe Brutaktivität.
Hochsommer · Dezember und Januar

Lange Tage, lebhafte Kolonien

Sehr lange helle Tage schaffen viel Zeit für Beobachtung. Je nach Art und Ort schlüpfen Pinguinküken, die Kolonien sind aktiv und die Temperaturen meist milder. Gleichzeitig ist dies eine besonders gefragte Reisephase.

Ideal für: erste Antarktisreise, Pinguinleben, lange Tageslichtfenster.
Späte Saison · Februar bis März

Wale und weicheres Licht

Die Chancen auf intensive Walbeobachtungen steigen im Saisonverlauf, Jungtiere werden selbstständiger und die tiefer stehende Sonne zeichnet Eis und Wasser wärmer. Weniger Schnee kann manche Anlandung landschaftlich dunkler erscheinen lassen.

Ideal für: Wale, Fotografie, erfahrene Polarreisende.
Unsere ehrliche Empfehlung:

Es gibt keinen objektiv besten Monat. Für eine erste Reise ist Dezember oder Januar oft besonders ausgewogen. Wer maximale Eisästhetik sucht, schaut früher; wer Wale priorisiert, später. Naturbeobachtung bleibt immer eine Chance, nie eine Garantie.

Saisonhinweise von Hapag-Lloyd Cruises →
Beispielhafter Tagesablauf

Ein Expeditionstag: geplant genug für Sicherheit, offen genug für Wunder.

Die Uhrzeiten variieren täglich. Das Grundprinzip bleibt: beobachten, briefen, rausfahren, einordnen – und den Plan ändern, wenn Wetter, Eis oder Tiere einen besseren Moment anbieten.

  1. Früher Morgen

    Das Team liest Wetter, Eis und Küste

    Brücke und Expeditionsteam prüfen Bedingungen und mögliche Anlandeplätze. Erst daraus entsteht der belastbare Tagesplan.

  2. Nach dem Frühstück

    Briefing statt Überraschung

    Route, Kleidung, Ein- und Ausstieg sowie Schutzregeln werden erklärt. Vor Antarktis-Anlandungen gehört auch die Reinigung von Stiefeln und Ausrüstung zum Ablauf.

  3. Vormittag

    Zodiac-Fahrt oder Anlandung

    Je nach Ort geht es an Land, entlang einer Gletscherfront oder zwischen Eisbergen hindurch. Gruppen und Rotationen bestimmen, wie viel Zeit draußen bleibt.

  4. Mittagszeit

    Das Schiff verlegt – Sie wärmen sich auf

    Während des Essens kann das Schiff bereits zum nächsten Gebiet fahren. Vorträge und Karten helfen, das Erlebte geografisch und biologisch einzuordnen.

  5. Nachmittag

    Zweite Chance auf Nähe

    Eine weitere Ausfahrt, eine Wanderung oder Beobachtung vom Deck. Bei Wind, Eis oder Wildtieren kann aus Plan A bewusst Plan B werden.

  6. Abend

    Recap, Ausblick, offene Decks

    Das Team erklärt Funde und Entscheidungen. Der nächste Tag bleibt vorläufig – und draußen kann jederzeit noch Licht, Eis oder ein Wal warten.

Aktuelle Verfügbarkeit

Aktuelle Expeditionsreisen & Preise

Reisetermin, Route und Preis stammen aus unserer aktuellen Buchungssuche.

Expeditionsschiff zwischen Eisbergen in der Antarktis
dieses Schiff
Hapag-Lloyd Cruises

Winter-Abenteuer Lappland: Skandinaviens weiße Wunderwelt (NAT2702)

20.01.2027 - 15 Nächte mit der HANSEATIC nature ab/bis Hamburg
ab 8.410 €
Hapag-Lloyd Cruises

Expedition Südskandinavien: Maritimer Kurs durch die Schären (NAT2711)

29.05.2027 - 9 Nächte mit der HANSEATIC nature ab/bis Hamburg
ab 5.470 €
Hapag-Lloyd Cruises

Expedition Japanische Südsee: Yin und Yang der Paradiesinseln

31.05.2027 - 13 Nächte mit der HANSEATIC spirit ab Hong Kong bis Seoul
ab 8.703 €
Hapag-Lloyd Cruises

Expedition Nordwestpassage: Nordpolarepos – Inbegriff von Pioniergeist

10.08.2027 - 29 Nächte mit der HANSEATIC spirit ab Seward bis Kangerlussuaq
ab 27.990 €
Quark Expeditions

Falklandinseln und Südgeorgien: Abenteuer Tierwelt

19.10.2027 - 19 Nächte mit der Ultramarine ab/bis Buenos Aires
ab 25.897 €
Hapag-Lloyd Cruises

Expedition Antarktis: Höhepunkte intensiv (INS2721)

26.11.2027 - 22 Nächte mit der HANSEATIC inspiration ab Buenos Aires bis Ushuaia
ab 16.990 €
6 ausgewählte Reisen · weitere Termine in der vollständigen Suche

Aktualisiert: · Preise vorbehaltlich Verfügbarkeit

Alle Preise sind „ab“-Preise pro Person und gelten vorbehaltlich Verfügbarkeit. Der Endpreis hängt von Termin, Belegung, Tarif und Kabinenkategorie ab.

Begriffe sauber trennen

Nicht jede Kreuzfahrt ins Eis ist eine Expeditionskreuzfahrt.

Der Unterschied zeigt sich im Tagesablauf, in der Flexibilität und in der Zeit außerhalb des Schiffes – nicht im Landschaftsfoto.

Echte Expedition

Der Verlauf bleibt bewusst flexibel

  • Expeditionsteam und fachliche Vorträge
  • Zodiac-Fahrten oder Anlandungen, wenn Bedingungen es erlauben
  • Route kann sich wegen Wetter, Eis und Tierbeobachtungen ändern
  • Schiff ist auf das Fahrtgebiet und Erkundungen ausgerichtet
Scenic Cruising

Die Landschaft wird überwiegend vom Schiff erlebt

  • Hafen- oder Kreuzfahrtroute steht stärker im Mittelpunkt
  • Anlandungen können fehlen oder nur eingeschränkt stattfinden
  • Großes Bordangebot kann wichtiger als Expeditionstiefe sein
  • Für manche Gäste komfortabler – aber ein anderes Reiseprodukt
Anbieter & Expeditionsschiffe vergleichen

Welcher Anbieter führt? Derjenige, dessen Konzept zu Ihrer Route passt.

Hapag-Lloyd, PONANT, HX, Silversea und Scenic setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Gästezahl, Bordsprache, offene Beobachtungsflächen, Expeditionsplattform, Eisklasse und Aktivitätsumfang prägen die Reise stärker als ein allgemeines Markenranking.

Deutschsprachiger FokusHANSEATIC Expeditionsklasse

Drei PC6-Schiffe für maximal 230 Gäste; bei Antarktisreisen und Spitzbergen-Umrundungen nennt Hapag-Lloyd maximal 199 Gäste.

  • HANSEATIC nature
  • HANSEATIC inspiration
  • HANSEATIC spirit
Hapag-Lloyd Expeditionen →
Polare ExtremeLe Commandant Charcot

PONANTs PC2-Eisbrecher ist für anspruchsvolle Hochpolarregionen ausgelegt und nimmt laut offizieller Schiffsseite maximal 245 Gäste auf.

  • PC2-Eisklasse
  • 123 Kabinen und Suiten
  • Französisch-internationales Konzept
Le Commandant Charcot →
InternationalHX Expeditions

MS Roald Amundsen und MS Fridtjof Nansen gehören zu den 2019 eingeführten Hybrid-Batterie-Expeditionsschiffen von HX.

  • Internationales Publikum
  • Science- und Expeditionsteam
  • Breites Expeditionsprogramm
HX passend einordnen lassen →
Ultra-LuxusSilversea & Scenic

Silver Endeavour bietet PC6 für maximal 220 Gäste. Scenic Eclipse II nennt 228 Gäste beziehungsweise 200 in der Antarktis.

  • Suite- und Servicefokus
  • Kleine polare Gästezahlen
  • Zusatzaktivitäten tarifabhängig
Silversea einordnen →
PC6

Typische Klasse mehrerer moderner Polarexpeditionsschiffe. Geeignete Route und Saison bestimmt der Veranstalter.

PC2

Deutlich höhere Polarklasse des Le Commandant Charcot für besonders anspruchsvolle Eisregionen.

Wichtig

Eisklasse ist keine Qualitätsrangliste. Für eine klassische Antarktische Halbinsel kann das kleinere Gesamtkonzept entscheidender sein.

Mandy und Ben auf dem Außendeck vor Eisbergen in der Antarktis
Mandy und Ben an Bord – zwischen zwei Erkundungen.
Ehrliche Passung

Ist eine Expeditionskreuzfahrt das Richtige für Sie?

Unplanbarkeit ist kein Mangel, sondern Teil des Konzepts – aber sie muss zu Ihren Erwartungen passen.

Das spricht dafür

  • Sie stellen Natur und Beobachtung vor Unterhaltung.
  • Sie akzeptieren Änderungen durch Wetter, Eis und Schutzvorgaben.
  • Sie bewegen sich sicher auf unebenem Untergrund oder klären Alternativen vorab.
  • Sie möchten Wissen, Vorträge und geführte Erkundungen.
  • Sie planen früh für eine bestimmte Saison oder Kabinenlage.

Das spricht eher dagegen

  • Ein exakt garantierter Tagesplan ist Ihnen besonders wichtig.
  • Sie suchen vor allem Shows, große Pools und ein umfangreiches Resortprogramm.
  • Seegang oder Zodiac-Fahrten kommen für Sie grundsätzlich nicht infrage.
  • Sie möchten ohne Ausweichoption ausschließlich einen einzelnen Tiermoment sehen.
  • Sie entscheiden nur nach dem niedrigsten Einstiegspreis.
Preis richtig lesen

Was kostet eine Expeditionskreuzfahrt – und was erklärt den Preis?

Die aktuellen Beträge stehen im Angebotsblock und werden aus der Buchungssuche aktualisiert. Für einen fairen Vergleich zählt nicht nur der Preis pro Person, sondern was Route, Anreise, Expeditionstage und Aktivitäten im konkreten Tarif enthalten.

Route

Halbinsel oder große Polarroute?

Südgeorgien, Rossmeer, Nordwestpassage oder der geografische Nordpol verändern Reisedauer und Logistik erheblich.

Anreise

Flug, Charter und Vorprogramm

Prüfen Sie, ob internationale und regionale Flüge, Transfers oder Hotelnächte enthalten sind.

Schiff

Basislager oder Ultra-Luxus?

Suite, Gästezahl, Serviceumfang und technische Spezialisierung prägen den Reisepreis.

Aktivitäten

Inklusive oder optional?

Kajak, Helikopter, Tauchboot, Camping und Spezialausflüge können enthalten, limitiert oder aufpreispflichtig sein.

Unser Prüfpunkt: Wir vergleichen Endpreis, Leistung und Expeditionstage – nicht nur den günstigsten „ab“-Betrag.

Benedikt und Mandy Schneider während ihrer AntarktisreiseSelbst vor Ort
Antarktis 2025/26
Benedikts Einordnung

Das beste Expeditionsschiff gibt es nicht.

„Eine Nordwestpassage, eine klassische Antarktische Halbinsel und Spitzbergen im Frühsommer brauchen drei unterschiedliche Antworten. Ich prüfe deshalb zuerst Route und Expeditionsteam, dann Gästezahl und Ablauf der Anlandungen – und erst danach Suite, Spa und Preis.“

Bei einer konkreten Empfehlung gleichen wir Mobilität, Seegangstoleranz, Sprachwunsch, Tierinteressen und Budget mit der tatsächlichen Abfahrt ab. Die Fotos auf dieser Seite stammen aus der eigenen Antarktisreise von Mandy und Ben; Schiffsdaten und Schutzregeln sind zusätzlich mit Primärquellen belegt.

Benedikt SchneiderInhaber & Travel Designer · spezialisiert auf Luxus und Expedition seit 2010
Direkt beantwortet

Häufige Fragen zu Expeditionskreuzfahrten

Was ist eine Expeditionskreuzfahrt?
Eine Expeditionskreuzfahrt nutzt ein kleineres oder spezialisiertes Schiff als bewegliche Basis für natur- und wissensorientierte Erkundungen. Route und Anlandungen können sich wegen Wetter, Eis und behördlicher Vorgaben ändern.
Arktis oder Antarktis – was eignet sich für die erste Expedition?
Die Antarktische Halbinsel bietet einen klaren Expeditionsklassiker mit Eislandschaften und großer Tierdichte. Spitzbergen ist häufig leichter mit einer kürzeren Anreise kombinierbar. Die richtige Wahl hängt von Tierwunsch, Saison, Seetagen und Budget ab.
Warum ist die Gästezahl des Schiffes wichtig?
In der Antarktis dürfen nach IAATO-Regeln höchstens 100 Besucher gleichzeitig an einem Anlandeplatz an Land sein. Bei größeren Schiffen können deshalb zusätzliche Rotationen nötig werden; die konkrete Organisation des Expeditionsprogramms ist entscheidend.
Welche Eisklasse braucht ein Expeditionsschiff?
Das hängt von Region, Saison und geplanter Route ab. PC6 ist bei mehreren modernen Polarschiffen verbreitet; der PC2-Eisbrecher Le Commandant Charcot kann für deutlich anspruchsvollere Eisregionen eingesetzt werden. Eine höhere Eisklasse macht eine Reise nicht automatisch besser.
Sind Anlandungen garantiert?
Nein. Wetter, Eis, Tier- und Umweltschutz sowie behördliche Vorgaben bestimmen, ob und wo angelandet werden kann. Ein seriöser Reiseverlauf beschreibt geplante Aktivitäten und Alternativen, aber keine garantierte einzelne Anlandung.
Woher stammen die Preise auf dieser Seite?
Die angezeigten Abfahrten und Preise stammen aus der aktuellen Auszeit-Buchungssuche. Statische Beispielpreise werden nicht als aktuelles Angebot ausgegeben.
Ist eine Expeditionskreuzfahrt körperlich anstrengend?
Die Anforderungen unterscheiden sich nach Reise und Aktivität. Sicheres Ein- und Aussteigen in Zodiacs, unebener Untergrund und wechselnde Wetterbedingungen sind typisch. Verbindlich sind die Hinweise des konkreten Veranstalters.
Welche Reederei passt zu deutschsprachigen Gästen?
Hapag-Lloyd Cruises bietet mit HANSEATIC nature und HANSEATIC spirit ein deutschsprachiges Expeditionsprodukt; HANSEATIC inspiration ist deutsch- und englischsprachig. Andere Anbieter sind stärker international ausgerichtet. Die Bordsprache sollte je Abfahrt geprüft werden.
Wann ist die beste Reisezeit für eine Antarktis-Kreuzfahrt?
Die klassische Saison reicht ungefähr von November bis März. Frühe Termine stehen eher für frisches Eis und Schnee, Dezember und Januar für lange helle Tage und aktive Pinguinkolonien, Februar und März für steigende Chancen auf Walbeobachtungen. Welche Phase am besten ist, hängt daher vom gewünschten Naturerlebnis ab.
Wie lange dauert die Fahrt durch die Drake-Passage?
Die Überfahrt von Südamerika zur Antarktischen Halbinsel dauert laut Australian Antarctic Program üblicherweise etwa eineinhalb bis zwei Tage pro Richtung. Seegang und tatsächliche Fahrzeit variieren. Wer empfindlich reagiert, sollte Schiffslage, Kabinenposition und eine ärztlich geeignete Vorsorge vor der Buchung klären.
Eignen sich Expeditionskreuzfahrten für Alleinreisende?
Ja, wenn Schiff, Kabinenangebot und Atmosphäre passen. Einzelkabinen, reduzierte Einzelzuschläge und internationale Gruppengrößen unterscheiden sich stark je Abfahrt. Wir vergleichen deshalb den tatsächlichen Gesamtpreis und nicht nur einen beworbenen Zuschlag.
Wie viel kostet eine Expeditionskreuzfahrt?
Der Preis hängt vor allem von Route, Reisedauer, Anreise, Schiff, Kabine und enthaltenen Aktivitäten ab. Eine kompakte Halbinselreise und eine lange Reise über Falklands und Südgeorgien sind nicht direkt vergleichbar. Aktuelle buchbare Abfahrten und Preise stehen im Angebotsblock dieser Seite.
Quellen & Aktualität

Fakten, die sich überprüfen lassen

Schiffsdaten, Saisonhinweise und Schutzregeln wurden am 4. September 2026 mit den verlinkten Primärquellen abgeglichen. Reiseverfügbarkeit, Endpreise, Aktivitäten und Fahrpläne bleiben dynamisch.

Anlandungen & SchutzregelnIAATO Visitor Guidelines
Saison & Drake-PassageAustralian Antarctic Program
Antarktis-ReisezeitHapag-Lloyd Cruises
Arktis-RichtlinienAECO Visitor Guidelines
HANSEATIC FlotteHapag-Lloyd Cruises
PC2-EisbrecherPONANT
Hybrid-ExpeditionsschiffeHX Expeditions
Silver EndeavourSilversea
Scenic Eclipse IIScenic
BildquellenAuszeit Bildnachweise
Persönliche Expedition

Route, Schiff und Saison müssen zusammenpassen.

Wir vergleichen die konkrete Abfahrt, Anlandungen, Kabinenlage und den vollständigen Reisepreis – nicht nur das Titelbild.