Expedition ans Ende der Welt.
Kathedralengrosse Eisberge, Pinguinkolonien und eine Stille, die dich verändert.
Was die Antarktis so besonders macht
Die Antarktis ist der letzte wahrhaft unberührte Ort unserer Erde. Kein Staat, keine permanenten Siedlungen, keine Straßen – nur endloses Eis, eine überwältigende Tierwelt und eine Stille, die tiefer geht als alles, was Sie je erlebt haben. Wer den 7. Kontinent betritt, betritt einen Planeten jenseits des Alltags.
Die Reise beginnt in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, am Zipfel Patagoniens. Von dort überqüren Sie die legendäre Drake Passage – zwei Tage offener Ozean, bevor am Horizont die ersten Eisberge auftauchen. Dann öffnet sich die Antarktische Halbinsel: zerklüfte Berge, türkis schimmernde Gletscherbuchten und Strande voller Pinguine, die noch nie einen Menschen gefürchtet haben.
Hier begegnen Sie Eselspinguinen, Zügelpinguinen und Adeliepinguinen in Kolonien von Zehntausenden. Weddellrobben dösen auf Eisschollen, Seeleoparden laürn im Wasser, und Buckelwale gleiten in Armlänge an Ihrem Zodiac vorbei. An Land herrscht Stille. Auf dem Wasser ein Knirschen, wenn Eis auf Eis trifft. Es sind Momente, die bleiben – lange nach der Heimkehr.
Antarktis in Zahlen
- 14 Millionen km² – größer als Europa
- Bis zu 20 Stunden Tageslicht im Dezember
- 12 Millionen Pinguine auf dem Kontinent
- Max. 100 Besucher gleichzeitig an Land (IAATO-Regel)
- -2 °C bis +5 °C während der Expeditionssaison
Highlights Ihrer Antarktis-Expedition
Jeder Tag in der Antarktis schreibt Geschichte. Diese Momente machen die Reise unvergesslich.
Zodiac-Anlandungen
Per Schlauchboot direkt an unberührte Strände. Ohne Hafen, ohne Steg – Sie waten durch flaches Eiswasser und stehen Minuten später inmitten einer Pinguinkolonie. Täglich bis zu zwei Anlandungen, je nach Wetter und Tiersichtungen.
Pinguinkolonien hautnah
Eselspinguine, Zügelpinguine, Adeliepinguine – Zehntausende auf engstem Raum. Sie kennen keine Angst vor Menschen und watscheln bis auf wenige Meter an Sie heran. In der Brutsaison beobachten Sie, wie Küken schlüpfen und erste Schritte wagen.
Walbeobachtungen
Buckelwale, die neben dem Zodiac auftauchen. Orcas, die in Formation jagen. Zwergwale, die neugierig am Schiff vorbeischwimmen. Besonders im Februar und März sind die Gewässer der Antarktis ein Eldorado für Walbeobachtung.
Eisberg-Formationen
Tafeleisberge groß wie Städte, türkis leuchtende Bogen und bizarre Skulpturen aus Jahrtausende altem Eis. Per Zodiac gleiten Sie durch stille Buchten zwischen den Eisriesen – Fotomotive, die kein Studio inszenieren könnte.
Polarkreis-Überqürung
Wer den südlichen Polarkreis bei 66°33' S überqürt, gehört zu einer exklusiven Minderheit. Nicht alle Routen führen so weit südlich – aber wer es schafft, erlebt die raü Schönheit des tiefen Südens und die Mitternachtssonne der Antarktis.
Camping auf dem Eis
Einige Reedereien bieten eine Nacht im Biwak auf dem antarktischen Eis. Kein Zelt, nur ein Schlafsack unter freiem Himmel – bei völliger Stille und einem Sternenhimmel, den kein Licht trüben kann. Ein Erlebnis an der Grenze des Vorstellbaren.
Die beste Reisezeit für die Antarktis
Die Antarktis-Saison folgt dem Südsommer. Jeder Monat hat seinen eigenen Charakter – die Wahl hängt davon ab, was Sie erleben möchten.
November – Dezember
Unberührter Schnee & Brutsaison
Das Eis bricht auf, die Pinguine kehren zu ihren Brutplätzen zurück. Die Landschaften sind von frischem Schnee bedeckt – perfekt für Fotografen. Die Tage werden länger (bis 20 Stunden Licht im Dezember), die Temperaturen liegen bei -2 °C bis +2 °C. November ist die ruhigste Zeit mit den wenigsten Schiffen.
Januar – Februar
Pinguinküken & Walbeobachtung
Die wärmsten Monate mit Temperaturen bis +5 °C. Im Januar schlüpfen die Pinguinküken – ein Spektakel aus Daunen und Geschrei. Im Februar zieht es Buckelwale, Orcas und Zwergwale in die nährstoffreichen Gewässer. Die beste Zeit für Walbeobachtung und die längsten Tage des Südsommers.
März
Sonnenuntergänge & Abenteuer
Die Tage werden kürzer, die Sonnenuntergänge spektakulärer. Das Meereis kehrt zurück und bietet einzigartige Fotomotive. Es sind weniger Schiffe unterwegs, die Preise sind oft günstiger. Wer Stille und Dramatik sucht, findet sie im März. Die Walbeobachtungen sind weiterhin hervorragend.
Die großen Antarktis-Routen im Überblick
Von der klassischen Halbinsel-Route bis zur legendären Rossmeer-Expedition – jede Route hat ihren eigenen Charakter.
Antarktische Halbinsel
10–12 Tage · ab ca. 8.000 EUR
Der Klassiker: Ushuaia – Drake Passage – Antarktische Halbinsel – Ushuaia. Sie besuchen Neko Harbour, Paradise Bay, den Lemaire-Kanal und Deception Island. Ideal als Einstieg in die Antarktis, mit täglichen Zodiac-Anlandungen und maximaler Tierwelt.
Falklands, Südgeorgien & Antarktis
18–22 Tage · ab ca. 15.000 EUR
Die große Route: Von den Falklandinseln mit ihren Königspinguinen über Südgeorgien – wo 250.000 Königspinguine in einer einzigen Bucht brüten – bis zur Antarktischen Halbinsel. Die umfassendste Antarktis-Erfahrung, die man buchen kann.
Polarkreis-Überqürung
12–14 Tage · ab ca. 10.000 EUR
Weiter südlich als die Standardroute. Sie überqüren den südlichen Polarkreis bei 66°33' S – ein besonderes Erlebnis, das nur wenige Expeditionen bieten. Hier erleben Sie das ewige Eis in seiner reinsten Form, fernab aller Zivilisation.
Rossmeer-Expedition
28–35 Tage · ab ca. 25.000 EUR
Die Königsklasse: Vom Rossmeer bis zum Ross-Schelfeis, mit Stopps an historischen Hütten von Scott und Shackleton. Nur wenige Schiffe fahren diese Route – sie führt tiefer in die Antarktis als jede andere und ist für echte Entdecker gemacht.
Mit diesen Schiffen in die Antarktis
Wir arbeiten mit Reedereien, die höchste Sicherheitsstandards, kleine Schiffe und erstklassige Expeditionsteams bieten.
Hapag-Lloyd Expeditions
Deutschsprachige Antarktis-Expertise
Die HANSEATIC-Flotte gehört zur Spitze der Expeditionsschifffahrt. Höchste Eisklasse PC6, maximal 199 Gäste, deutschsprachiges Expeditionsteam und 17 Zodiacs für parallele Anlandungen. Die Antarktis-Routen umfassen sowohl die klassische Halbinsel als auch die erweiterte Route über Südgeorgien und die Falklandinseln.
Ponant
Französischer Luxus im ewigen Eis
Le Commandant Charcot ist das weltweit erste Hybrid-Elektro-Polarexpeditionsschiff mit Eisklasse PC2 – stark genug für Routen, die anderen Schiffen verschlossen bleiben. 135 Suiten, ein Alain-Ducasse-Restaurant und Unterwasserlounge. Ponant bietet Antarktis-Expeditionen inklusive Polarkreis-Überqürung und Rossmeer.
Praktische Informationen für Ihre Antarktis-Reise
Anreise & Drake Passage
Die meisten Antarktis-Expeditionen starten in Ushuaia (Argentinien). Wir empfehlen, ein bis zwei Tage vorher anzureisen – Ushuaia selbst ist sehenswert, und Sie vermeiden Stress durch mögliche Flugverspätungen. Die Überfahrt über die Drake Passage dauert ca. 36–48 Stunden. Moderne Expeditionsschiffe mit Stabilisatoren machen die Passage komfortabler als je zuvor. Tipp: Medikamente gegen Seekrankheit bereithalten, die Bordärzte beraten Sie gerne.
Was Sie einpacken sollten
Expeditionsparka und Gummistiefel werden von den meisten Reedereien leihweise gestellt. Benötigt werden: warme Thermounterwäsche, Fleece-Midlayer, winddichte Hose, wasserdichte Handschuhe, Mütze, Buff und Sonnenbrille mit starkem UV-Schutz. Eine wasserdichte Kameratasche schützt Ihre Ausrüstung bei Zodiac-Fahrten. Unsere Travel Designer senden Ihnen eine detaillierte Packliste.
Fitness & Gesundheit
Grundfitness genügt. Sie sollten sicher in ein Zodiac ein- und aussteigen können (Bordwandhöhe ca. 80 cm) und kurze Wanderungen auf unebenem Gelände meistern. Für Zusatzaktivitäten wie Camping, Seekajak oder Schneeschuhwandern ist bessere Fitness hilfreich. Es gibt keine Altersobergrenze – entscheidend ist Ihre individülle Beweglichkeit.
Preise & Buchung
Antarktis-Expeditionen beginnen ab ca. 8.000 EUR pro Person für die klassische Halbinsel-Route (10–12 Tage). Premium-Expeditionen mit Hapag-Lloyd oder Ponant liegen bei 12.000–25.000 EUR. Die erweiterte Route über Südgeorgien und Falklands kostet 15.000–35.000 EUR. Die meisten Reisen sind All-Inclusive – Zodiac-Ausflüge, Vorträge, Vollpension und oft Getränke sind enthalten. Wir empfehlen, 12–18 Monate im Voraus zu buchen.
Unsere Empfehlung
- 1–2 Tage vorher in Ushuaia ankommen
- Reiserücktrittsversicherung abschließen
- Fernglas und Teleobjektiv einpacken
- 12–18 Monate im Voraus buchen
- Design-Call mit unseren Travel Designers nutzen
Häufige Fragen zur Antarktis
Die wichtigsten Antworten rund um Ihre Antarktis-Expedition – ehrlich, konkret und aus unserer Beratungspraxis seit 2010.
Wie kommt man in die Antarktis?
Die meisten Antarktis-Expeditionen starten in Ushuaia (Argentinien), der südlichsten Stadt der Welt. Von dort überqüren Sie die Drake Passage in ca. 36–48 Stunden, bevor Sie die Antarktische Halbinsel erreichen. Alternativ bieten einige Reedereien einen Fly-Cruise an: Sie fliegen von Punta Arenas (Chile) nach King George Island und sparen sich die Drake Passage. Wir empfehlen, 1–2 Tage vorher in Ushuaia anzureisen, um Flugverspätungen abzufangen.
Individülle Route planen →Was kostet eine Antarktis-Expedition?
Die klassische Halbinsel-Route (10–12 Tage) beginnt ab ca. 8.000 EUR pro Person. Premium-Expeditionen mit Hapag-Lloyd oder Ponant liegen bei 12.000–25.000 EUR. Die erweiterte Route über Südgeorgien und Falklands kostet 15.000–35.000 EUR je nach Reederei und Kabine. Fast alle Antarktis-Reisen sind All-Inclusive: Zodiac-Ausflüge, Vorträge, Vollpension und häufig Getränke sind im Preis enthalten.
Persönliches Angebot anfragen →Wann ist die beste Reisezeit für die Antarktis?
Die Saison läuft von November bis März. November bietet unberührten Schnee und balzende Pinguine bei wenig Betrieb. Dezember und Januar sind Hochsaison mit bis zu 20 Stunden Tageslicht, Pinguinküken und den wärmsten Temperaturen. Februar und März bringen die besten Walbeobachtungen und dramatische Sonnenuntergänge. Wir empfehlen, 12–18 Monate im Voraus zu buchen.
Zur ausführlichen Saisonübersicht →Wie schlimm ist die Drake Passage wirklich?
Die Drake Passage verbindet den Südatlantik mit dem Südpolarmeer und kann rau sein – Wellenhöhen von 3–6 Metern sind möglich. Die gute Nachricht: Moderne Expeditionsschiffe mit Stabilisatoren meistern die Überfahrt deutlich komfortabler als früher. Statistisch ist jede zweite Überfahrt relativ ruhig (die Seeleute nennen das „Drake Lake"). Ihr Bordarzt hält Medikamente bereit. Viele Gäste empfinden die Passage im Nachhinein als Teil des Abenteuers – und die Belohnung dahinter ist jede Welle wert.
Welche Tiere sehe ich in der Antarktis?
Die Antarktis gehört zu den tierreichsten Gebieten der Erde. Auf der Halbinsel begegnen Sie Eselspinguinen, Zügelpinguinen und Adeliepinguinen in Kolonien von Zehntausenden. Auf Eisschollen ruhen Weddellrobben, Seeleoparden und Pelzrobben. In den nährstoffreichen Gewässern schwimmen Buckelwale, Orcas und Zwergwale – besonders im Februar und März. Am Himmel kreisen Albatrosse, Sturmvögel und Skuas. Auf der erweiterten Route über Südgeorgien kommen Königspinguine, Seeelefanten und Pelzrobben in Hunderttausenden hinzu.
Weitere Expeditionsziele entdecken →Brauche ich spezielle Ausrüstung für die Antarktis?
Die meisten Reedereien stellen Expeditionsparka und Gummistiefel leihweise zur Verfügung. Von Ihnen benötigt werden: warme Thermounterwäsche, Fleece-Midlayer, winddichte Hose, wasserdichte Handschuhe, warme Mütze, Buff-Tuch und Sonnenbrille mit starkem UV-Schutz. Eine wasserdichte Kameratasche schützt Ihre Ausrüstung bei Zodiac-Fahrten. Sonnencreme mit hohem LSF ist Pflicht – die UV-Strahlung ist durch das Ozonloch verstärkt. Unsere Travel Designer senden Ihnen vorab eine detaillierte Packliste.
Persönliches Reisedesign starten →Ihre Antarktis-Expedition beginnt hier
Wir kennen die Schiffe, die Routen und den richtigen Zeitpunkt. Erzählen Sie uns von Ihrer Vorstellung – wir designen Ihre Antarktis-Reise persönlich, unabhängig und mit echtem Fachwissen seit 2010.
✓ Gleicher Preis wie bei der Reederei · ✓ Persönliche Beratung inklusive · ✓ Zahlung direkt an die Reederei