Was die Silver Wind Expedition wirklich ist – und was nicht
Lassen Sie uns das gleich klären: Die Silver Wind Expedition ist nicht das neueste Schiff der Silversea-Flotte und auch nicht das technologisch modernste Expeditionsschiff. Das wäre die Silver Endeavour mit ihrer Polarklasse-Zertifizierung — oder die Silver Nova auf der klassischen Schiene.
Was die Silver Wind dafür ist: ein klassisches Silversea-Schiff mit Charakter, das nach Umbau heute Polar- und Remote-Routen fährt. Stapellauf war 1995 — sie ist also rund 30 Jahre alt, mehrfach renoviert, mit verstärktem Rumpf und Zodiacs an Bord. Schwesterschiff ist die Silver Cloud Expedition, mit der sie sich Layout und Erlebnis teilt.
Wenn Sie die klassische Silversea-Erfahrung mögen — kleine Schiffe, hoher Crew-Schlüssel, Butler in jeder Suite, viel Holz und gediegene Räume — und das mit Expeditionscharakter verbinden möchten: Hier sind Sie richtig. Wenn Sie einen modernen Industrial-Chic-Neubau erwarten oder die strengsten Polar-Eisklassen brauchen, schauen wir besser bei der Silver Endeavour.
Im Reise-Atelier kennen wir die Silversea-Flotte aus eigener Anschauung. Wenn Sie unsicher sind, ob Silver Wind, Silver Cloud oder Silver Endeavour zu Ihrer Reise passt, klären wir das in einem Design-Call — ehrlich, ohne Verkaufsdruck.
Auf einen Blick
- Stapellauf: 16. Oktober 1995, später zur Expedition umgebaut
- Werft: Visentini, Italien
- Klasse: Expedition-Fleet (Cloud-Klasse)
- Schwesterschiff: Silver Cloud Expedition (1994)
- Antrieb: Diesel-elektrisch · Service-Geschwindigkeit 21,9 Knoten
- Kapazität: 296 Gäste · 208 Crew · 7 Decks · 16.800 BRZ
Aktuelle Silver Wind Expedition Verfügbarkeiten
Gleicher Preis wie direkt bei der Reederei – mit persönlicher Beratung.
✓ Gleicher Preis wie bei der Reederei · ✓ Persönliche Beratung inklusive · ✓ Zahlung direkt an die Reederei
Alle Preise pro Person bei Doppelbelegung, inkl. Steuern und Hafengebühren. Endpreis abhängig von Suitenwahl und Verfügbarkeit. Auszeit vermittelt als Reise-Atelier – Vertragspartner ist die jeweilige Reederei.
Wo die Silver Wind in der Flotte steht
Silversea betreibt eine klassische Linie und eine Expeditionsflotte. Die Silver Wind ist Teil der Expeditionsflotte — als Klassiker, der zur Expedition umgebaut wurde.
Silver Shadow, Whisper & Co.
Silversea-Klassik ohne Expeditions-Ausrichtung. Klassische Routen im Mittelmeer, Karibik, weltweit. Gleiche Service-Philosophie, andere Reviere — keine Zodiac-Touren, keine Polar-Routen.
Silver Wind & Silver Cloud Expedition
Cloud-Klasse, beide aus den 1990ern, beide zur Expedition umgebaut. 296 Gäste, klassischer Silversea-Stil mit Zodiac-Equipment. Perfekt für gemäßigte Polar- und Remote-Routen.
Silver Endeavour & Silver Origin
Modern gebaute Expeditionsschiffe, Endeavour mit Polar-Class-Zertifizierung, Origin speziell für Galápagos. Wer hochpolare Routen oder den absolut neuesten Standard sucht: hier richtig.
Was Sie an Bord erwartet
Silversea-Klassik in kompakter Form: persönlicher Service, ruhige Räume, kein Massenbetrieb. Nach dem Expeditionsumbau auch mit Zodiac-Plattform und Expeditionsteam.
Alle Kabinen sind Suiten — vom Veranda bis zur Owner’s Suite
Eine der Silversea-Konstanten: Auf der Silver Wind gibt es keine Innenkabinen. Jede Unterkunft ist eine Suite mit Butler-Service, die meisten mit Veranda.
Wohin Sie mit der Silver Wind fahren
Klassische Expeditionsreviere: Polargebiete in der jeweiligen Saison, dazu Übergangsfahrten in remote Regionen, in die größere Schiffe nicht einlaufen.
Antarktis
Klassische Antarktis-Route mit Drake-Passage und Halbinsel-Erkundung. Zodiac-Anlandungen, Pinguine, Eisberge. Hochsaison November bis März.
Arktis & Spitzbergen
Spitzbergen, Grönland, isländische Küsten. Eisbären-Sichtungen mit Glück, Gletscher und Fjorde, lange Tageslichtphasen im Sommer.
Remote Regionen
Westafrika, abgelegene Atlantik- und Pazifikinseln, manchmal Mittelamerika. Routen, die größere Schiffe gar nicht erst anbieten können.
Was im Reisepreis enthalten ist – und was nicht
Silversea wirbt mit umfassendem All-Inclusive — und das ist hier wirklich gemeint. Aber „alles" stimmt auch hier nicht ganz. Die ehrliche Aufstellung.
✓ Im Preis enthalten
- ✓ Suite mit Butler-Service in jeder Kategorie
- ✓ Alle Mahlzeiten in allen Restaurants ohne Aufpreis
- ✓ Premium-Getränke ganztägig (Wein, Champagner, Cocktails)
- ✓ Trinkgelder vollständig im Reisepreis
- ✓ WLAN an Bord
- ✓ Zodiac-Touren und Anlandungen mit Expeditionsteam
- ✓ Vor-/Nach-Aufenthalt im Hotel je nach Tarif
+ Mit Aufpreis
- + Spa-Behandlungen (Massagen, Kosmetik)
- + Premium-Spirituosen außerhalb der Standardauswahl
- + Sonder-Landausflüge und exklusive Erlebnis-Pakete
- + Wäscherei und Bügelservice
- + Private Charter-Optionen für Zodiac oder Beiboot
Benedikts Empfehlung zur Silver Wind
„Wer das erste Mal mit Silversea expediert, unterschätzt oft, wie viel Charakter ein gewachsenes Schiff hat. Die Silver Wind ist nicht der jüngste Stern am Himmel — aber genau das macht sie aus. Holz, ruhige Räume, ein Crew-Schlüssel von fast eins zu eins-vier."
„Mein Tipp für die erste Reise mit der Silver Wind: nicht zu kurz buchen. Eine Antarktis-Route von rund elf bis zwölf Nächten ist hier sehr viel besser investiertes Geld als eine 7-Nächte-Tour. Bei der Suite würde ich mich auf eine Deluxe Veranda oder Medallion Suite konzentrieren — die Owner’s Suite ist großartig, aber für die meisten Gäste nicht nötig. Und: Polar-Termine 12 bis 18 Monate vorher buchen, sonst sind die guten Suiten weg."
— Benedikt Schneider
Inhaber & Travel Designer · Auszeit Reise-Atelier seit 2010
Was Gäste oft fragen — ehrlich beantwortet
Ist die Silver Wind Expedition ein echtes Expeditionsschiff?+
Ja und nein. Die Silver Wind wurde 1995 als klassisches Luxusschiff gebaut und später zur Expedition umgebaut. Sie hat verstärkten Rumpf-Schutz, Zodiacs an Bord und ein Expeditionsteam — aber sie ist kein dediziertes Polarklasse-Schiff wie die neueren Silver Endeavour oder Silver Origin. Für die meisten Polar- und Remote-Routen reicht ihre Ausstattung problemlos; für hochpolare Expeditionen würden wir eher die Silver Endeavour empfehlen.
Wie unterscheidet sich die Silver Wind Expedition von der Silver Cloud Expedition?+
Die beiden Schiffe sind Schwestern — fast baugleich. Silver Cloud kam 1994, Silver Wind 1995, beide wurden später zu Expeditionsschiffen umgebaut. Die Layouts sind nahezu identisch, die Erfahrung an Bord ebenso. Welches der beiden Schiffe Sie nehmen, hängt in der Praxis fast nur von der Route und dem Termin ab.
Welche Routen fährt die Silver Wind Expedition?+
Klassische Expeditionsreviere: Antarktis im Südwinter, Arktis und Spitzbergen im Sommer, dazu Übergangsfahrten in remote Regionen wie Westafrika, abgelegene Inseln im Atlantik oder Pazifik. Die Silver Wind ist mit 156 Metern und 296 Gästen klein genug für Häfen, in die größere Schiffe nicht einlaufen.
Was ist im Reisepreis enthalten?+
Bei Silversea ist sehr viel inklusive: Suite mit Butler-Service für jede Kabine, alle Mahlzeiten in allen Restaurants, Premium-Getränke ganztägig, Trinkgelder, WLAN, Zodiac-Ausflüge im Expeditionsteil und ein zwei- bis dreitägiger Vor- oder Nach-Aufenthalt im Hotel je nach Tarif. Was extra kommt: Spa-Behandlungen, Premium-Spirituosen außerhalb der Standardauswahl, manche Sonder-Landausflüge.
Lohnt sich die Silver Wind Expedition für Erstkreuzfahrer?+
Ja, wenn Sie das Expeditionsformat bewusst suchen. Wer das erste Mal kreuzfahren möchte und sich noch unsicher ist, ob Polar- oder Remote-Routen das Richtige sind, sollte mit uns sprechen — eventuell ist eine klassische Silversea-Reise auf der Silver Shadow oder Silver Whisper der bessere Einstieg. Im Auszeit-Atelier klären wir das ehrlich, ohne Verkaufsdruck.
Wie alt ist das Schiff — und merkt man das?+
Stapellauf war 1995, das Schiff ist also rund 30 Jahre alt. Silversea hat es jedoch mehrfach renoviert und für den Expeditionsbetrieb umgebaut. Sie werden weniger Wow-Effekte erleben als auf einem 2024 gebauten Neubau, dafür aber Räume mit Charakter, mehr Holz, klassische Linien. Wer einen modernen Industrial-Chic-Neubau erwartet, ist auf der Silver Endeavour oder Silver Nova besser aufgehoben.
Wie viele Crewmitglieder kommen auf einen Gast?+
Sehr gut: 208 Crew bei 296 Gästen — also fast 1:1,4. Das ist Premium-Niveau und merkbar im Service. Jede Suite hat einen eigenen Butler, im Restaurant wird auf Wünsche eingegangen, an Land begleiten Expeditions-Guides die Zodiac-Touren in kleinen Gruppen.
Wann sollte ich am besten buchen?+
Polarreisen 12 bis 18 Monate im Voraus — Antarktis-Saisons sind oft sehr früh ausgebucht, gerade die guten Suiten. Arktis und Spitzbergen rund 9 bis 12 Monate vorher. Übergangsfahrten lassen sich häufig auch noch kurzfristig buchen, manchmal mit attraktiven Konditionen.
Drei Wege, mit der Silver Wind zu starten
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